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Wetter in SH : Bilder und Videos: Tornados stürmen auch rund um Leck

vom

Nach Schleswig gibt es am Montag auch in Nordfriesland Tornados. shz.de mit vielen Bildern von Facebook-Nutzern.

shz.de von
erstellt am 06.Jun.2016 | 18:49 Uhr

Leck | Nachdem am Sonntag Tornados über Schleswig und Umgebung gezogen sind, spielt das Wetter am Montag rund um Leck im Kreis Nordfriesland verrückt. Während in Niebüll die Sonne scheint, schicken uns Facebook-Nutzer aus Risum-Lindholm, Stedesand und Leck Bilder und Videos von Tornados.

Alle Aufnahmen wurden zwischen 16 und 17 Uhr aufgenommen. Sina Hansen hat uns dieses Video aus Stedesand geschickt und kommentiert: „Nichts passiert. Wie sagen wir im Norden, nur bisschen Wind.“

Anna Petersen hat ebenfalls in Stedesand aus einer Dachluke gefilmt. Unten im Hof sind laute Rufe zu hören: „Kinder geht rein. Da kommt ein Tornado!“

Tinje Prott hat den Tornado zwischen Enge und Risum-Lindholm beobachtet. Ein Beobachter kommentiert. „Fang mal an, die Fenster zu zu machen.“ Ein anderer sagte über die Richtung des Tornados: „Der ist noch unentschlossen.“

Weitere Bilder:

Gegen 16.30 Uhr machte Ralf Meyer diese Aufnahme zwischen Risum-Lindholm und Stedesand:

 

Der Tornado bei Risum-Lindholm.
Der Tornado bei Risum-Lindholm. Foto: Silvia Bewersdorf
Der Tornado in Höhe Leck.
Der Tornado in Höhe Leck. Foto: Simon Jessen
<p>Auch in Dörpum wurde ein Tornado gesehen.</p>

Auch in Dörpum wurde ein Tornado gesehen.

Foto: Erik Jensen
<p>Tornado in Sönnebüll.</p>

Tornado in Sönnebüll.

Foto: Petra Arp Wachsmuth
 

Personen wurden dabei nicht verletzt. Polizei und Feuerwehr registrierten bislang auch noch keine Sachschäden. Die Windhosen scheinen nur über Äcker gezogen zu sein.

Auch im Flensburger Stadtteil Weiche sperrte die Bundespolizei am Sonntag ein Bahngleis. Grund dafür war eine Windhose, die zunächst für einen Böschungsbrand gehalten worden war. Vier Züge seien dadurch verspätet gewesen, hieß es.

Tornados sind in Schleswig-Holstein übrigens gar nicht mal so selten - nachzulesen in diesem shz.de-Interview von 2014. Sie werden von großen Druckunterschieden verursacht. Anders als bei den über größere Strecken wandernden Tornados in den USA trete das Phänomen nur plötzlich und kurzzeitig am Rand von Gewitterzonen auf. Daher sei eine Vorhersage praktisch unmöglich.

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