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Bewegender Appell für Stelle im Haus der Jugend

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 24.Aug.2013 | 00:35 Uhr

Sie brachten Argumente vor und richteten einen bewegenden Appell an die Kommunalpolitiker: Vertreter der Initiative „Pro Haus der Jugend“ begründeten ihren Antrag für den Erhalt der halben Stelle im Haus der Jugend.

Wie berichtet, hatten die Stadtvertreter mit der CDU-Mehrheit in der voran gegangenen Legislaturperiode gegen die Entfristung der halben Stelle gestimmt. Damit lief Stelle zum 31. Juli aus. Um den Erhalt hatten die Jugendlichen unter anderem mit einem Bürgerbegehren gekämpft. Sie sammelten weit mehr als die erforderlichen 800 Unterschriften. Als Einwohnerantrag kam das Thema nun auf die Tagesordnung der Sitzung am Donnerstagabend.

Für die Initiative meldete sich zunächst Aleksanda Petkovic zu Wort und wies auf den gestiegenen Bedarf angesichts der stetig wachsenden Stadt hin. Zum Wohle der Jugend in der Stadt bat er die Stadtvertreter, dem Haus der Jugend die 50 Öffnungstage mehr zu geben. Durch die Streichung der Stelle, so die Vertreter der Initiative, müsse das Haus der Jugend 50 Tage im Jahr geschlossen bleiben. Angelika Rutz wies darauf hin, dass es das von den Politikern geforderte Konzept schon lange gebe und es mittlerweile erneuert worden sei. „Es sind viele Tränen geflossen“, sagte Mirko Hinrichs und appellierte an das Herz der Stadtvertreter, das Thema schnell wieder auf den Tisch zu bringen.

In der anschließenden Diskussion wurden erneut die unterschiedlichen Positionen in der Stadtvertretung deutlich. Erika Spaude (SPD) fand es unerträglich, dass das Haus der Jugend urlaubsbedingt geschlossen ist. „Dafür haben wir es nicht gebaut. Mir tut das sehr leid für die Jugendlichen.“ CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Neumann machte deutlich, „dass auch wir uns damit beschäftigen“. Das geforderte Konzept sei einer von zehn Punkten auf der Liste. Das das Haus der Jugend zurzeit geschlossen ist, sei für alle nicht gut. Neumann verwies weiter auf einen geplanten Workshop mit externer Moderation, um den Bedarf zu ermitteln und eine gute Konzeption zu entwickeln.

„Wir arbeiten an dem Thema seit zwei Jahren“, stellte SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Uerschels mit Hinweis auf einen seinerzeit gegründeten Arbeitskreis fest. Er forderte, dass die Ausstattung mit eineinhalb Stellen schnellstmöglich wiederhergestellt werden müsse.

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