Besucheransturm beim HGV-Flohmarkt

Annegret Eggers verkaufte alte Gesangsbücher, gedruckt 1856.
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Annegret Eggers verkaufte alte Gesangsbücher, gedruckt 1856.

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02. März 2015, 12:09 Uhr

Zum fünften Mal veranstaltete der Handels- und Gewerbeverein (HGV) Süderlügum-Humptrup einen Flohmarkt für private Anbieter in der großen Mehrzweckhalle. Und dieser hat sich schon fast zum Kult-Event entwickelt. Die knapp 100 Stände waren in null Komma nix restlos vergeben. Gleich nach Öffnung der Tore des Marktes strömten die „Seh- und Kaufwilligen“ in Massen in die Halle. Es mögen über den Tag einige Tausend gewesen sein. So zeigte sich der HGV-Vorsitzende Hauke Hinrichsen, der auch gleichzeitig als Marktmeister fungierte, hoch zufrieden über den allseitigen Zuspruch. Er betonte, dass es sich bewährt habe, keine professionellen Händler für den Flohmarkt zuzulassen.

Gerade in dieser Jahreszeit bietet sich ein Flohmarkt in der warmen Halle an und wird deshalb sowohl von den Händlern wie auch den Besuchern gerne angenommen. Die privaten Stand-Beschicker präsentierten wieder ein vielfältiges Angebot. Dabei überwogen Spielsachen aller Art, Bücher, Klamotten in allen Facetten, Handarbeiten und Porzellan. Die Schnäppchenjäger stöberten in den Auslagen, um vielleicht etwas Brauchbares zu einem günstigen Preis zu erhamstern. Da wurde auch schon mal um so manchen Cent gefeilscht.

Angeboten wurden Schmuck, allerhand Basteleien, Altertümer und Klein-Möbel. Aber auch ausgefallene Sachen wechselten den Besitzer, wie ein selbstgenähter „schwangerer Dackel“, der immerhin acht kleine Dackelwelpen in sich trug. Annegret Eggers verkaufte an ihrem Stand auch alte Gesangbücher, gedruckt 1856, um den Erlös daraus an den Süderlügumer Posaunenchor weiterzugeben.

Verzehrstände waren auf dem Markt nicht zugelassen. Denn für das Kulinarische war die Sportlerklause nebenan geöffnet. Hier konnte man sich vom Frühstück über Mittagsgerichte bis zu Kaffee und Kuchen stärkten.

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