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Berufsmesse in Niebüll : „Berufe zum Greifen nahe“

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Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

500 Schüler der Abschlussklassen informierten sich gestern in der Stadthalle über mögliche Ausbildungsberufe

Das Konzept ging erneut auf: Anders als andere Schulen informierte die Berufliche Schule des Kreises Nordfriesland in Niebüll gestern mit einem Berufsinformationstag über Ausbildungsberufe, die in der Region angeboten werden. „Bei uns geht es konkret anschaulich zu“, sagte Oberstudiendirektor Finn Brandt mit dem Hinweis darauf, dass die Besucher der Veranstaltung auch einen Blick in die Werkstätten tun und „Ausbildung Live“ erleben konnten.

Die BS Niebüll hatte etwa 500 Schülerinnen und Schüler aus den Abschlussklassen allgemeinbildender Schulen in der Region zu Gast. Eingeladen war auch Schulen von den nordfriesischen Inseln. Es war der bisher vierte Berufsinformationstag, an dem sich die Schule mit all ihren Möglichkeiten öffnete.

Aus dem Vollzeitbereich der Schule stellten sich das Berufliche Gymnasium, die Berufsfachschulen I bis III, die Berufsoberschule, Fachschulen und die Kooperationspartner vor. Im Teilzeitbereich waren alle 38 im Schuleinzugsbereich ausgeübten Berufe vertreten.

Verteilt auf die Stadthalle und Schulstraße Nord sowie auf die Werkstätten wurde fünf Stunden informiert, demonstriert, diskutiert und Info-Material verteilt. Und ebenso lebhaft wogte das Spiel von Frage und Antwort hin und her. Als Informanten und Gesprächspartner standen Lehrkräfte, Unternehmer, Meister, Vertreter der Kammern, der KHS sowie Bundesanstalt für Arbeit und Auszubildende zur Verfügung.

Besonders lebhaft waren die Gespräche zwischen aktuellen und künftigen Azubis – „über Berufe zum Greifen nahe“, wie Berufsschullehrer Mathias Hoppe formulierte. Er gehörte dem Organisationsteam des Info-Tages an, zu dem die Besucher zeitlich abgestuft kamen, damit das Gedränge überschaubar blieb und Gespräche in aller Ruhe möglich waren.

Es galt bei dieser Veranstaltung vor allem, junge Menschen so früh wie möglich über berufliche Möglichkeiten zu informieren, erklärte der Schulleiter. Damit unterstrich er auch die Bedeutung der Beruflichen Schule für die heimische Wirtschaft. Die Schule biete jungen Menschen eine Fülle beruflicher Möglichkeiten an und decke dabei auch besondere Bereiche ab. „In einem Punkt sind wir sogar Landesberufsschule“, tippte Finn Brandt auf die Ausbildung zum Fluggerätemechaniker an.

 

 

 

 

 

 

 

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erstellt am 09.Okt.2014 | 05:00 Uhr

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