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Nordfriesland Tageblatt

16. August 2017 | 21:50 Uhr

Stadtradeln : Bereits 2818 erradelte Kilometer

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Stadtmanager Holger Heinke fordert noch mehr Niebüller auf, im Rahmen der Aktion „Stadtradeln“ für den Klimaschutz auf das Rad umzusteigen.

Auch Uwe Christiansen tritt in die Pedale. Der Bürgervorsteher der Stadt gehört zu den 76 fleißigen Niebüllern, die sich bei der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ für den Klimaschutz einsetzen, indem sie noch bis zum 21. September auf ihr Auto weitestgehend verzichten und stattdessen möglichst viele Strecken per Velo fahren. Zwei Räder stehen bei Uwe Christiansen dafür bereit. „Ein Tourenrad für die Stadt sowie ein Rennrad für den Spaß“, sagt der 67-Jährige, der generell häufig mit dem Fahrrad unterwegs und daher trainiert ist. Seit Beginn der Aktion am Montag hat er bereits 65 Kilometer zusammengestrampelt. Insgesamt 2818 Kilometer sind bislang (Stand: gestern, 18 Uhr) von allen Teilnehmern in der Stadt erradelt worden. „Eine beachtliche Zahl, die aber noch steigerungsfähig ist“, hofft Stadtmanager Holger Heinke. Er betreut die Aktion und hat sich gleichfalls einem Team angeschlossen, obwohl er nach eigenem Bekunden kein bekennender Radfahrer sei und auch noch nie ein gutes Rad besessen habe.

Die ebenfalls am Wettstreit teilnehmende Stadt Husum erstrampelte aktuell schon 12 496 Kilometer. Auch Eckernförde macht mit und verbucht inzwischen 20 326 Kilometer in der Zwischenstandsliste (zu sehen unter: www.stadtradeln.de).

Die Kommune mit dem höchsten Endergebnis wird bei dem Wettbewerb des Netzwerks „Klima-Bündnis“ am Ende prämiert. „Wobei die Summe im Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt wird“, erklärt Heinke. „Damit Kleinstädte wie Niebüll überhaupt eine Chance auf den Sieg haben.“ Dennoch wirbt der Stadtmanager um weitere Teilnehmer. Wer jetzt noch mitmachen wolle, habe dazu weiterhin die Gelegenheit. Heinke: „Für uns zählt jeder geleistete Kilometer.“

Als Preise für die beste Kommune sowie die engagiertesten Teams locken materielle Dinge wie Fahrräder, Radcomputer, Fahrradhalter, Helme und Schlösser. „Durch die vermiedenen Emissionen von CO2und die geringere Verkehrsbelastung ist aber am Ende vor allem die Umwelt der Gewinner“, betont Holger Heinke, der unter der Nummer 04661/601710 oder über das Internet (stadtmarketing@stadt-niebuell.de) gern Fragen zur Aktion beantwortet.

 

 

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erstellt am 06.Sep.2014 | 08:00 Uhr

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