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Nordfriesland Tageblatt

22. Oktober 2017 | 21:51 Uhr

Benimmregeln für Hunde-Touristen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Bei der ersten Sitzung der Gemeindevertreter Dagebüll im neuen Jahr wurden geplante Neuerungen rund ums Leben am Deich vorgestellt

von
erstellt am 15.Feb.2016 | 10:14 Uhr

In der ersten Sitzung des Jahres wurde über viele Punkte beraten. Über die bevorstehende Deichverstärkung und die Tourismusmaßnahmen in deren Folge ist bereits berichtet worden. Doch Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen und Gemeindevertreter Klaus Schmidt, gleichzeitig Chef des Fremdenverkehrsvereins, hatten mehr auf dem Zettel. Schmidt sprach beispielsweise den zunehmenden „Hundetourismus“ an. Demnach ist ein Flyer für Hundebesitzer geplant, in dem an die Anleinpflicht erinnert, über den Hundestrand informiert wird und in dem Standorte von Beutelspendern genannt sind. Den Hunde-Infozettel will die Dagebüll-Niebüll Touristik bezuschussen.

Im Ortsteil Dagebüll-Hafen soll der Spielplatz Uthlande-/Halligweg aufgerüstet und der in der Nordseesiedlung in einen Bolzplatz umgewandelt werden.

Die Badebudenbesitzer müssen 2017/18 dem Badedeich fernbleiben. Ihre Anzahl bleibt nach der Deichbaumaßnahme bestehen, das Aufstellungskonzept wird geändert. Es wird überlegt, ob einige Umkleidebuden mit Schließfächern, eine Strandsauna sowie einige Buden für die Vermietung an Urlauber angeboten werden sollen. Die Gemeinde denkt an das Angebot eines Badebusses, der täglich zweimal vor und nach Hochwasser nach Schlüttsiel und nach Südwesthörn verkehrt.

Bürgermeister Ingwersen berichtete dies: Der Kindergarten soll bestehen bleiben, obwohl die Zahl der dort betreuten Kinder abnimmt. Der Versorger „Drei Harden“ will am Haffdeich die Trinkwasserleitung erneuern. In der Gemeinde sind zurzeit sechs Asylbewerber untergebracht. Die Hafengesellschaft plant Bauarbeiten an der Pierplatte. Auch sei auf der Südmole an eine Überdachung des Bahnsteigs gedacht.


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