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Benefizveranstaltung unter dem Motto „Grenzenlos-Kultur-Leben“

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 31.Mai.2016 | 11:14 Uhr

Frei nach dem Motto „Nicht reden, sondern machen“ realisieren die jugendlichen Initiatoren rund um die Schülersprecher der Friedrich-Paulsen-Schule (FPS) eine öffentliche Benefizveranstaltung, deren Erlöse der Flüchtlingsarbeit vor Ort zugutekommen sollen. Um die Mensa der FPS werden am Freitag, 17. Juni, ab 18.15 nicht nur unterschiedliche Bands auftreten, sondern auch kleine Speisen – Finger Food – unterschiedlicher Kulturen verkauft.

„Die Geschehnisse im Zusammenhang mit den Flüchtlingsströmen, den Schicksalen und den Probleme an den Grenzen im vergangenen Jahr haben ihre Spuren hinterlassen und die jungen Organisatoren über Wochen beschäftigt“, heißt es in einer Pressemitteilung . „Unsere Heimat – Nordfriesland – liegt zwar am Rande Deutschlands, aber dennoch ist auch bei uns das allgegenwärtige und schwierige Thema, die Flüchtlingskrise, angekommen. Mitgereist sind Gefühle der Nutzlosigkeit und Ahnungslosigkeit. Und genau dagegen wollen wir etwas unternehmen“, erklärt Initiator Momme Ritthoff den Grundgedanken von „Grenzenlos-Kultur-Leben“. Er und seine Mitstreiter haben genug davon, nicht helfen zu können und möchten etwas zur Unterstützung der hier ankommenden und lebenden Flüchtlinge tun.

„Jedem sollte es am Herzen liegen, mitzuwirken und dafür zu sorgen, in einer aufgeschlossenen Gemeinschaft zu leben – gemeinsam mit Flüchtlingen, ist ihr Credo.“ Als Schülersprecherteam des Friedrich-Paulsen-Gymnasiums in Niebüll, bestehend aus Juliane Nissen, Jannik Kabelström und Momme Ritthoff, entstand die Idee, gemeinsam mit der FPS-Schülervertretung eine
Benefizveranstaltung umzusetzen. Das erklärte Ziel ist, dadurch die Menschen zusammenzubringen und dabei ein Gefühl von Zusammenhalt entstehen zu lassen.

Nach monatelangen Planungen und teilweise auch skeptischer Einschätzung anderer steht der Umfang, Rahmen und Unterstützerkreis jetzt fest: Das Konzept der Benefizveranstaltung „Grenzenlos-Kultur-Leben“ überzeugte nicht nur den Schulleiter der FPS, Eckhard Kruse, sondern auch Niebülls Bürgermeister, Wilfried Bockholt, und Amtsvorsteher Peter Ewaldsen, das Stadtmarketing und den NKJB. Geld für die Realisierung erhielt das Team ebenfalls durch „Think Big“, die bundesweit nachahmenswerte Projekte unterstützen.

Am Freitag, 17. Juni, werden ab 18.15 Uhr die Tore rund um die Mensa der FPS
geöffnet, um zunächst mit einem ruhigerem „come together“, welches mit Finger Food sowie Informationen über das Engagement der Schülervertretung in der Flüchtlingsarbeit und weiteren erarbeiteten Projekten gestaltet wird, zu beginnen. Nach der offiziellen Eröffnung und Begrüßung werden dann ab etwa 19.30 Uhr die Bands „The Right Season“ und „Pecco Billo“ auf der Bühne stehen. Den Ausklang bildet ein Hamburger DJ.

Die unterschiedlichen Speisen bereiten der Mensa-Koch Klaus Carstensen und Jörg Windheuser, Betreiber des Landgasthofes „Achtruper Stuben“ in Kooperation mit Syrern zu. Im Außenbereich werden zudem weitere „Singer & Songwriter“ performen. „So ziemlich alles, was wir neben Druckprodukten benötigten, wurde uns von regionalen Unterstützern kostenlos zur Verfügung gestellt“, freuen sich die Organisatoren. Somit erhoffen sich alle Beteiligten zahlreiche Besucher und eine möglichst hohe Spendensumme.
Der Gewinn soll der Arbeiterwohlfahrt (Awo) für die Flüchtlingshilfe vor Ort zur Verfügung gestellt werden.

Erhältlich sind die Eintrittskarten für fünf Euro im Vorverkauf bei Niko Nissen in Niebüll und Leck, lediglich Restkarten werden an der Abendkasse verkauft. Weitere Informationen: www.grenzenlos-kultur-leben.de und auf der Facebookseite „Grenzenlos-Kultur-Leben“.

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