SV Dagebüll : Bei den Sportlern läuft es rund

Die zurzeit 25 Kite-Surfer haben ihr Revier an der Nordmole – und bisweilen Parkprobleme
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Die zurzeit 25 Kite-Surfer haben ihr Revier an der Nordmole – und bisweilen Parkprobleme

Dennoch wird laut darüber nachgedacht, ob sich die Vereine SV Dagebüll und TSV Fahretoft/Waygaard zusammentun sollten

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24. März 2014, 09:00 Uhr

Klein, aber fein. Dieses Attribut darf der SV Dagebüll als einer der ganz kleinen Sportvereine in der Bundesrepublik mit seinen 140 Mitgliedern immer noch für sich in Anspruch nahmen. Und stolz darf er auch noch sein. Denn nur wenigen Vereinen ist es vergönnt, eine wunderschöne Naturarena vor der Haustür zu haben – das Watt, auf dem die Kite-Surfer ihre Bahnen ziehen.

Doch in der „Drei-Dörfer-Gemeinde“ wird bereits laut darüber nachgedacht, ob sich die beiden Sportvereine, der SV Dagebüll und der TSV Fahretoft/Waygaard, nicht besser zusammentun sollten. Vieles spricht schon jetzt dafür. Den Dagebüllern fehlt die in Privatbesitz übergegangene alte Schule, die Fahretofter haben ihre ehemalige Schule jetzt als Gemeindehaus und Turnhalle und Sportplatz dazu. Wie verlautete, soll noch in diesem Monat ein vorbereitendes“ Gespräch stattfinden.

SV-Vorsitzender Kurt Hinrichsen meldete der Generalversammlung einen „rund“ laufenden Sportbetrieb in den Sparten wie Nordic Walking, Reiten, Gymnastik, Radfahren und Kite-Surfen. Die Reiter trainieren im Sommer auf dem Hof Boysen und im Winter in der Halle auf dem Hof Jensen. Gymnastik wird im Gemeindehaus Hans Momsen angeboten. Am Nordic Walking nehmen auch Gäste teil. Die Radfahrer legten eine Strecke von 500 Kilometern zurück. Die zurzeit 25 Kite-Surfer haben ihr Revier an der Nordmole – und bisweilen Parkprobleme. Der Freizeitfußball ruht. Die Gründung einer Angelsparte steht auf der Wunschliste.

Schatzmeister Volker Jessen präsentierte der Versammlung einen ausgeglichenen Haushalt mit einem Volumen von 9100 Euro. Die Versammlung wählte Dr. Katinka Schweizer zur neuen 2. Vorsitzenden und bestätigte Rena Jessen (Schriftführerin) und Harald Boysen (1. Beisitzer) in ihren Ämtern. Geehrt wurden Isabell, Kristin und Kurt Hinrichsen sowie Alina Ketelsen für zehn und Ralf Nissen für 45 Jahre im Verein.

Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen dankte dem Verein für gute Arbeit und ließ anklingen, dass ein Zusammenschluss der beiden Sportvereine zu begrüßen sei. Sie würden nur dem Beispiel anderer Vereine folgen. Für viele Junioren ist die Zeit, im Verein Sport zu treiben, knapp geworden – wegen der Offenen Ganztagsschule.

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