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Klönschnack : Begegnungsnachmittag – grenzenlos gut

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

350 Senioren aus Leck und der Karrharde kamen zum 20. Nachmittag der Begegnung in die Nordfrieslandhalle und erlebten unterhaltsame Stunden mit Schnack und Musik.

„Lassen Sie uns ein wenig miteinander leben. Begegnet sind wir uns ja schon“, forderte Bürgervorsteher Andreas Deidert zu einem geselligen Miteinander auf. 350 Senioren aus Leck und der Karrharde waren genau aus diesem Grund in die Nordfrieslandhalle gekommen und erlebten beim 20. Nachmittag der Begegnung unterhaltsame Stunden mit Schnack und Musik.

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“ Dieses Zitat vom jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber benutzte Andreas Deidert als Grundlage für seine Gedanken: „Wir Menschen begegnen uns so oft im täglichen Leben, zu Hause, im Beruf, in der Freizeit. Aber nicht immer begegnen wir uns bewusst und mit allen Sinnen.“ Man achte nicht immer auf den anderen, höre nicht genau hin, verschließe sich vor den Sorgen, Nöten und Problemen der Mitbürger. Aber gerade in dieser hektischen Zeit sollte man sich Zeit nehmen. „Wir müssen einander bewusster begegnen. Wir müssen vielfach wieder lernen, miteinander und nicht nebeneinander zu leben“, meinte der Bürgervorsteher. Der Nachmittag der Begegnung mache das vor, und es sei eine gute Idee von seiner Vor-Vorgängerin und Ehrenbürgerin Ruth Gressmann gewesen, diese Veranstaltung ins Leben zu rufen.

Lobende Worte für sie hatte ebenfalls Amtsvorsteher Peter Ewaldsen. Er sinnierte über den demografischen Wandel und stellte sich selbst die Frage: „Hat sich das Amt Südtondern ausreichend darauf vorbereitet?“ Die zwischenmenschlichen Begegnungen stufte Pastor Peter Janke in die Nähe der Gesundheit ein: „Man merkt erst, wie wichtig sie sind, wenn etwas fehlt.“ Deshalb sei dieser Nachmittag eine wunderbare Sache.

Die Senioren setzten sich gern an die liebevoll gedeckten Tische. Sie ließen sich von den Frauen aus den DRK-Ortsvereinen bedienen und pflegten Kontakte über die Tische hinweg. Brigitte Greisen und Anne Petersen aus Enge-Sande beispielsweise sind „Wiederholungstäter“. „Wir sind jedes Jahr hier. Das ist supergut, es wird uns viel geboten, und wir treffen Leute, die wir nicht alle Tage sehen.“ Als Highlight trat der Feuerwehrmusikzug Hoyer auf. In diesem Orchester spielen dänische wie deutsche Musiker „grenzenlos“ unter der Leitung von Anne Petersen. Mit Märschen, Walzermelodien, einem Potpourri und weiteren Ohrwürmern begeisterten sie ihre Zuhörer.

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