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Baumarktkette Obi übernimmt das Friesencenter

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Bau- und Hobbymarkt „Friesencenter“ im Gewerbegebiet Ost ist von der „Gebäude Bau Investment AG (GBI)“ Erlangen an die „OBI Team Baumarkt GmbH“ mit Sitz in Waren (Müritz) und Süderbrarup verkauft worden.

Die Übergabeformalitäten sind inzwischen beendet. Holger Schensar (52), der bisherige Leiter des Friesencenters, verändert sich beruflich und wird Geschäftsführer in einem regionalen Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien. Sein Nachfolger als Marktleiter wird der Einzelhandelskaufmann Mathias Kniese (35). Er war bisher Schensars Stellvertreter. Die 48 Mitarbeiter des Friesencenters behalten ihren Arbeitsplatz. Sie sind in einer Betriebsversammlung informiert worden. Am Namen des seit 2004 in Niebüll ansässigen Friesencenters wird sich vorerst nichts ändern, teilte der Geschäftsführer der fünf bundesdeutschen Obi-Standorte, Dietmar Lehmann, mit. Der Name Obi ist französischen Urspungs und soll „Hobby“ bedeuten. Weil der Franzose kein „H“ ausspricht, hat sich die europaweit vertretene Handelskette mit Hauptsitz in Wermelskirchen mit dem Namen „Obi“ begnügt.

Was das im Friesencenter angebotene Sortiment angeht, bleibt es bei dessen bisherigem Kerngeschäft, dem Bau und Hobbymarkt. Hinzu in vergrößertem Rahmen kommen ein Gartencenter, ferner Tierbedarf und der Bereich Angelsport. Was sich in den Regalen des Centers als lokaler Renner etabliert hat, bleibt ebenfalls im Angebot des Hauses.

Der Besitzerwechsel sei nach Bekunden beider Seiten in menschlich vertretbarem Rahmen erfolgt. „Sachlich war alles okay“, erklärte Holger Schensar. Emotional seien Tränen geflossen, fügte er hinzu. „Aber auf keinen Fall war es eine feindliche Übernahme.“ So sieht es auch Niebülls Bürgermeister Wilfried Bockholt. „Ich bin froh, dass alle Arbeitsplätze erhalten bleiben“, sagte er. Er erinnert sich, dass das Gewerbegebiet Ost 1999 erschlossen wurde und die Liegenschaft Friesencenter eine der ersten war, die von der Stadt verkauft wurde – zunächst für einen anderen Besitzer, bis sich 2004 das Friesencenter dort niederließ.

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erstellt am 04.Feb.2016 | 16:34 Uhr

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