Baugebiet: Verkauf läuft gut

Der B-Plan 26 der Gemeinde Risum-Lindholm.
Der B-Plan 26 der Gemeinde Risum-Lindholm.

Für die 20 Parzellen im zweiten Abschnitt des Baugebiets „Breede“ interessieren sich 28 Bewerber

shz.de von
10. April 2015, 11:31 Uhr

Die bauliche Entwicklung in der Gemeinde hält ungebrochen an. Im ersten Bauabschnitt des neuen Baugebiets Breede (Ortsteil Risum, westlich der Steege) sind alle 32 Grundstücke vergeben. Für Teil II dieses Baugebiets mit etwa 20 Parzellen haben sich bereits 28 Interessenten gemeldet, teilte Bürgermeister Hauke Christiansen in der 9. Sitzung der Gemeindevertretung mit.

Die aktuelle bauliche Entwicklung in der Gemeinde stand im Fokus der Sitzung am Donnerstag. So wurden eine 8. Änderung des Flächennutzungsplans und der Bebauungsplan Nummer 26 beschlossen. Anlass für die F-Plan-Änderung war zwar im Kern das Baugebiet Breede. Doch gleichzeitig wurden vier weitere Teilbereiche in punkto Nutzung planerisch fixiert, und zwar teils als Wohn- und teils als Mischgebiet. Dieser Planung stimmten Träger öffentlicher Belange zu – darunter auch die Gemeinde Leck, die (einschränkend) jedoch zu bedenken gab, dass sie sich durch die Planung in ihrer Funktion als Unterzentrum beeinträchtigt sieht.

Der B-Plan 26 betrifft das Baugebiet Breede, in dem es nun „zügig zu Werke“ gehen soll. Neun Firmen würden aufgefordert, Angebote zur Erschließung abzugeben. Am 28. April soll Submission sein – und danach die Erteilung des Zuschlags und diesem folgend der Beginn der Arbeiten, so dass die Grundstückskaufverträge im Herbst abgeschlossen werden können.

Bürgermeister Christiansen bekundete das Interesse der Gemeinde, die „Kleine Flurbereinigung“ gemeinsam mit den drei Bökingharder Nachbargemeinden fortbestehen zu lassen und die Zuschussgewährung von Land und EU auch weiterhin zu nutzen. „Es wird immer etwas zu tun geben“, erklärten er und verwies darauf, „dass Grün immer gut ankommt“, dass Feldwege von Zeit zu Zeit instandzusetzen sind und die während des Programms Nord gebauten Brücken in die Jahre gekommen sind. „Haben Sie bitte ein Auge darauf, was in diesen Rahmen fällt“, ermunterte er die Gemeindevertretung.

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