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Nordfriesland Tageblatt

18. Oktober 2017 | 21:11 Uhr

Bauen: „Lieber in Ladelund als anderswo“

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

B-Plan und Entwurf eines neuen Gerätehauses und beschäftigte die Gemeindevertretung

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Die Planungen zum Neubau des Gerätehauses und neue Bauplätze: Diese Themen beschäftigten die Gemeindevertreter in Ladelund auf ihrer jüngsten Sitzung.

Dirk Johannsen als Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Ladelund stellte den Plan für einen Neubau eines Gerätehauses für die von ihm geleitete Wehr vor. Der Plan, dessen Kosten für den Fall seiner Umsetzung zur Zeit noch ermittelt werden, wurde durch Leif Peters, Mitarbeiter des Bauamtes des Amtes Südtondern, erstellt und mit dem Feuerwehrvorstand abgestimmt. Ihr Arbeitsergebnis habe den Wehrangehörigen zugesagt, obgleich es keinerlei Luxus aufweise und nur das berücksichtigt habe, was absolut notwendig sei.

Bei dem entworfenen Gebäude, das laut Plan westlich des Dokumentenhauses der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund errichtet werden soll, handelt es sich um einen Ständerbau mit geneigtem Flachdach. Wie Johannsen des Weiteren ausführte, werde der Bauplan nunmehr der Feuerwehrunfallkasse vorgelegt, die bereits das alte Gerätehaus bewertet und dabei noch mehr und gravierende Fehler aufgedeckt habe, als den Wehrangehörigen bislang bekannt gewesen seien. Die Frage, ob die Gebäudegröße nach derzeitigem Stand auf Zuwachs geplant worden sei, wurde dahingehend beantwortet, es sei für 60 Einsatzkräfte ausgelegt und weise ausreichende Stellplätze für alle vorhandenen Fahrzeuge auf. Im Sanitärbereich habe man sich auf das unbedingt erforderliche Minimum beschränkt und dadurch Kosten eingespart.

Bürgermeister Rüdiger Brümmer sprach den vorhandenen Bebauungsplan Nr. 8 (Wohnbebauung) an und teilte mit, ein Grundstückeigentümer habe beantragt, eine an das Gebiet angrenzende Fläche in den B-Plan aufzunehmen, wodurch ein weiterer Bauplatz geschaffen würde. Für die Planungskosten wolle der Antragsteller gegebenenfalls selbst aufkommen. Schnell wurden die Gemeindevertreter sich einig: „Es ist uns lieber, dass in Ladelund als anderswo gebaut wird.“ Deshalb stimmten sie der Planerweiterung zu, jedoch unter dem Vorbehalt, dass der Gemeinde in dieser Angelegenheit jegliche Kosten von der Hand gehalten werden.

Einem Antrag der DLRG Ortsgruppe Ladelund auf Gewährung eines Zuschusses zu ihren Betriebskosten gab die Gemeindevertetung statt. Mit Hinweis auf die gute Jugendarbeit des Antragstellers, der seit 2003 keine Zuwendungen mehr erhalten hat, beschloss sie, der Ortsgruppe für das Jahr 2014 einen Zuschuss in Höhe von 130 Euro zahlen zu wollen. Für die Folgejahre sei aber jeweils wieder ein neuer Antrag zu stellen.

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