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Nordfriesland Tageblatt

25. September 2017 | 21:01 Uhr

Bauboom in Risum-Lindholm

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

2017 sollen im Wohngebiet Brede 22 weitere Bauplätze erschlossen werden / Gemeinde investiert in die Infrastruktur

von
erstellt am 29.Mai.2016 | 15:12 Uhr

Die Gemeinde wächst weiter. Nachdem im Wohngebiet Brede der erste Bauabschnitt mit 32 Baugrundstücken ausverkauft ist, soll jetzt auch der zweite Abschnitt für 22 weitere Bauplätze erschlossen werden. Die Gemeindevertretung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Hauke Christiansen beschloss in ihrer 16. Sitzung eine 1. Änderung des dortigen Bebauungsplanes 26. Die Änderung umfasst Teil 2 des Wohngebiets Brede, das im nächsten Jahr erschlossen wird, sowie aus formalen Gründen die Gemeindestraße Steege, die wegen des erheblich gewachsenen Verkehrsumfangs durch die Wohnbereiche an Bende-Bendsen-Wäi, Raidekööl und Eekerfeen planerisch überarbeitet werden soll. So sind an der Steege Parkplätze für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und ein Gehweg vorgesehen. Insgesamt wird die Steege der veränderten Entwicklung angepasst.

In Abschnitt 1 des Wohngebiets wird bereits mit hohem Tempo gebaut. Die ersten Häuser sind gerichtet. Überall schießen die Silhouetten neuer Häuser wie Pilze aus dem Boden. Der (neue) Meelenwäi ist so gut wie fertig bebaut. Die Bauarbeiten im Mooringer Wäi sind abgeschlossen. Den dortigen Anliegern zollte der Bürgermeister Lob und Anerkennung für ihre große Geduld. Ein kleines Baugebiet in der nördlichen Dorfstraße (gegenüber dem Hof Oldsen) soll für mehrere Wohngrundstücke vom Büro Hansjörg Brunk (effplan) überplant werden.

Die Gemeindevertretung hatte außerdem den Haushalt 2015 auf dem Tisch und stimmte dem alles in allem positiv ausgefallenen Zahlenwerk zu. Unterm Strich endete die Ergebnisrechnung mit einem Ertrag von 166  456 Euro. Das von Sven Mathiesen (Amt Südtondern) vorgetragene Ergebnis des Jahresabschlusses weist aus, dass die Gemeinde weiterhin sinnvoll in ihre Infrastruktur investiert und insgesamt auch 2015 „gut gewirtschaftet“ hat. Finanzielle Säule ist die Gewerbesteuer dank eines stark vertretenen Handwerks und die Beteiligung an den örtlichen Windparks.

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