Galmsbüll : Baubeschluss für neuen Radweg

Entlang der Landesstraße 6 soll der neue Weg verlaufen.  Foto: dew
Entlang der Landesstraße 6 soll der neue Weg verlaufen. Foto: dew

Die Gemeinde hat beschlossen, eine Verbindung zwischen den Ortsteilen Neugalmsbüll und Nahnshof in Auftrag zu geben

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16. Februar 2013, 09:05 Uhr

Galmsbüll | Zwischen dem Ortsteil Naugalmsbüll und Nahnshof soll an der Nordseite der Landesstraße L 6 ein zwei Meter breiter Radweg gebaut werden. Das beschloss die Gemeindevertretung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Norbert Rühmann in ihrer jüngsten Sitzung. Die Baukosten einschließlich des Grunderwerbs werden sich auf geschätzte 252 700 Euro belaufen. Die Arbeiten werden voraussichtlich in zwei Abschnitten durchgeführt. Der einen Kilometer lange erste Bauabschnitt zwischen dem Ortseingang und der L 7 bei Nahnshof soll noch in diesem Jahr fertig sein. Der zweite Abschnitt, die Sanierung des innerorts verlaufenden Rad- und Gehwegs auf 300 Meter Länge folgt danach.

In der Gemeinde stehen weitere Wegebaumaßnahmen an. Im Rahmen der "Kleinen Flurbereinigung" sollen ein Teil des Mühlendeichs und die Straße im Galmsbüllkoog saniert werden. Für den Armenhausgraben und den Carolinenhoferweg stehen Unterhaltungsarbeiten im Rahmen eines Kostenlimits von je 5000 Euro an. Der Westerweg im Marienkoog wird als Grandweg ausgebaut. Von der Kantenbefestigung des Norderhofer und Gottesgabener Weges mit Rasengittersteinen wird abgesehen - und nach einer anderen Lösung gesucht.

Unter dem Dach des Bürgerwindparks Galmsbüll (BWG) ist ein weiterer Standort für die Errichtung von Windkraftanlagen vorgesehen. Betreiberin des Projekts unter dem Namen "Norderhof II" ist eine Teilgesellschaft. Vorgesehen ist der Bau von sechs Anlagen der 3-Megawatt-Klasse, die sich um die sieben Mühlen von "Norderhof I" gruppieren. Die Veröffentlichung des üblichen Prospekts wird im Mai erwartet Danach kann im Rundenverfahren bis zur Höhe des für berechtigte Anteilseigener vorgesehenen Eigenanteils von 3,4 Millionen Euro in Stückelungen von je 2500 Euro gezeichnet werden. Für den Bau der sechs Mühlen sind Kosten von 30 Millionen Euro veranschlagt. Die BWG rechnet mit 300 bis 350 Interessenten. Reibungslose Abläufe vorausgesetzt, können sich die ersten Windräder schon im ersten Quartal 2014 drehen.

Bürgermeister Rühmann teilte mit, dass die Regelung mit der Kirchengemeinde über den Defizitausgleich im Friedhofshaushalt noch aussteht. Eine Verkehrsschau ergab, dass am "sicheren Schulweg" keine Änderungen vonnöten sind. Aus den Ausschüssen wurde berichtet, dass die Eröffnungsbilanz in Kürze verabschiedet werden kann. Sven Mathiesen (Amt Südtondern) teilte mit, dass die Hauptsatzung der Gemeinde überarbeitet werden muss.

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