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Bahnüberquerung: Jetzt sind die Planer am Zug

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die CDU-Fraktion möchte mit der Problemlösung ein Fachbüro beauftragen / SSW und SPD stimmen zu

von
erstellt am 22.Sep.2015 | 12:41 Uhr

Der Vorschlag der SPD-Fraktion, über eine barrierefreie Bahnüberquerung der Gleise in der Gather Landstraße – beispielsweise durch eine kombinierte Fußgänger freundliche, durch Fahrstühle Rollstuhl und Rollator gerechte Lösung – nachzudenken (wir berichteten), hat während der jüngsten Stadtvertretersitzung erwartungsgemäß Diskussionen ausgelöst. Die CDU-Fraktion brachte abschließend einen eigenen Änderungsantrag ein, indem sie vorschlug, ein externes Fachplanungsbüro ohne Vorgaben und ergebnisoffen mit der Ausarbeitung und Vorstellung von Vorschlägen zu beauftragen. Diese sollen allen Verkehrsteilnehmern zugute kommen und auch Barrierefreiheit beinhalten. Das Geld für diese Planungen soll in den Haushaltsentwurf 2016 aufgenommen werden, die Ergebnisse anschließend dem Ausschuss für Bau und Verkehr, dann der Stadtvertretung präsentiert werden. „Vielleicht gibt es ja noch ganz andere Lösungsmöglichkeiten“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Neumann. Gleichzeitig regte er kurzfristige Gespräche über eine technische Modernisierung des Stellwerkes an, um so die Schließzeiten der Schranken an der Gather Landstraße zum Wohle der wartenden Verkehrsteilnehmer zu verkürzen.

Sowohl die SPD- als auch die SSW-Fraktion stimmten dem Vorschlag zu.

Weiter Themen aus der Sitzung: Holger Jessen, Vorsitzender des Ausschusses für Bau und Verkehr, ging in seinem Bericht auf die Vorstellung des neuen Straßenkatasters ein. Mit diesem liege erstmals eine fundierte Grundlage für künftige Planungen vor. Dabei war Erstaunliches herausgekommen: „Würden wir jährlich 400  000 Euro in die Erhaltung des Straßensystems investieren, so wäre nach einem Zeitraum von 17 Jahren keine Verschlechterung zu verzeichnen.“ Von einer Verbesserung sei da allerdings noch nicht die Rede. „Da kommen auf uns noch eine Menge Bauchschmerzen zu“, erklärte er.

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