Bäume und Blumen vor schweren Schnee schützen

Nicht jede Art des Schnees ist gut für die Pflanzenwelt.
Nicht jede Art des Schnees ist gut für die Pflanzenwelt.

shz.de von
16. November 2016, 15:04 Uhr

Wenn Schnee bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fällt, ist er schwer, nass und klebrig. In Südtondern treten Niederschlag und Kälte in dieser Kombination meist im ersten und letzten Wintermonat auf. Durch die hohe Klebkraft des Schnees bilden sich auf Zweigen von Bäumen oft dicke schwere Schneepolster. Sie können zur Gefahr für Blumen, Büsche und Bäume werden.

Deshalb sollten die Schneemassen regelmäßig abgeschüttelt werden, bevor sie zu schwer werden und Äste und Zweige abbrechen können.

Schneewehen aus solchem klebrigen Schnee sind auch für Pflanzen keine Freude, besonders dann nicht, wenn die Temperaturen weiter fallen und der nasse Schnee steinhart gefriert. Gartenfreunde sollten ihn vorsichtig entfernen. Auch lockerer, kalter Schnee kann dann für Pflanzen ein Problem werden, wenn er festgetrampelt wird oder zwischenzeitlich taut und dabei vergletschert.

Wenn Tauwetter einsetzt, müssen Pflanzenfreunde dafür sorgen, das eventuelles Tauwasser gut abfließen kann und keine Pfützen auf gefrorenem Boden bildet. In den Wasserlachen könnten Gartenpflanzen sonst verfaulen. Ansonsten ist eine dicke Decke aus leichtem, kaltem Schnee ein guter Wind- und Frostschutz. Sie sollte also auf den Beeten liegen bleiben.

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