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Schutzplanken fehlen : B5: Ende des Tempolimits absehbar

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Wenn alles nach Plan läuft, werden nach fünfmonatigem Stillstand die Arbeiten zwischen Deichskopf und Klixbüll wieder aufgenommen

von
erstellt am 03.Dez.2013 | 07:30 Uhr

Auch fünf Monate nachdem die einjährigen Sperrung der B5 aufgehoben wurde, darf auf dem Teilstück zwischen Deichskopf und Klixbüll nur 50 Stundenkilometer gefahren werden. Eine Vorgabe, die bei den Autofahrern für Unmut sorgt. „Weil dort weder Arbeiten stattfinden oder Hindernisse stehen, die den Verkehrsraum einschränken“, wie sich Hermann Schäfer, Vorsitzender des FDP-Bezirksverbands Südtonden, brieflich beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) beschwerte. Der Süderlügumer bat den Leiter der Kieler Behörde, Torsten Conradt, um eine nachvollziehbare Begründung für die Fortdauer einer unverhältnismäßig erscheinenden Behinderung des Verkehrs auf dieser Hauptverkehrsader Südtonderns.

Vom Landesbetrieb wurden in der Antwort fehlende Schutzplanken als Begründung angeführt. Diese seien, wie es hieß, nach dem derzeitig geltendem Stand und den Regeln der Technik erforderlich. Wo solche Planken nicht vorhanden sind, dürfen 50 Stundenkilometer nicht überschritten werden. In dem Schreiben heiß es Mitte November weiter, dass die Schutzplanken derzeit aufgestellt und die Arbeiten in Kürze abgeschlossen werden. Danach werde die Höchstgeschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer angehoben, „weil am Fahrbahnrand immer noch ein Betonwulst vorhanden ist, um das Oberflächenwasser zu fassen, damit die Bankette nicht wieder erodiert.“

Doch bislang ist nichts passiert. Bis heute ruhen die Arbeiten zwischen Deichskopf und Klixbüll. Ein Stillstand, der seinen Grund hat. „Und dieser ist ärgerlich, aber einfach“, erklärt wiederum Karl-Heinz Roos, Leiter der Niederlassung Flensburg vom LBV-SH. „Die Firma, die von uns beauftragt wurde, hat den Vertrag nicht erfüllt. Trotz mehrmaliger Fristsetzung sind die Maßnahmen nicht ausgeführt worden.“

Mittlerweile wurde dem Unternehmen gekündigt. Ein Ersatzauftrag sei erteilt, eine Ersatzfirma in der letzten Novemberwoche auch gefunden worden. „Diese neue Firma braucht jetzt ein paar Tage Vorlauf“, erklärt Roos. „Losgehen wird es mit den Arbeiten dann aber vermutlich schon am kommenden Freitag.“

Und auch ein Kälteeinbruch, mit dem jederzeit zu rechnen ist, könne die Maßnahmen nicht beeinflussen. „Denn die Arbeiten sind auch bei Frost machbar“, ist Roos überzeugt. Und wenn dann der Bankettenbereich genügend gefestigt sei, könne auch die Geschwindigkeitsbeschränkung vollständig aufgehoben werden.

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