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Aventofter Gemeindevertretung ist mit dem Jahresabschluss zufrieden

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 07.Nov.2014 | 11:36 Uhr

Der Ergebnishaushalt der Gemeinde Aventoft für das Jahr 2012 weist bei Erträgen von 660 466 Euro und einem Aufwand von 644 050 Euro eine Überschuss von 12 118 Euro aus. Dieses gab Sven Mathiesen vom Amt Südtondern während der jüngsten Gemeindevertretersitzung im Jugendraum der ehemaligen Schule bekannt.

Bei einer Minderung des Anlagevermögens durch Abschreibungen um 18 334 Euro auf 2,026 Millionen Euro und einem Umlaufvermögen von 216 161 Euro in der Aktiva beträgt die Bilanzsumme rund 2,297 Millionen Euro. In der Passive ist dabei eine Finanzausgleichsrückstellung von 92 716 Euro enthalten. Die Mehrausgaben betrugen gut 319 098 Euro. Die Kreditverbindlichkeiten belaufen sich Ende 2012 auf 214 552 Euro und die Eigenkapitalquote beträgt 51 Prozent. Insgesamt war man mit dem Ergebnis zufrieden, zumal sich für das Jahr 2013 eine weitere Verbesserung abzeichnet. Deshalb stimmten die sieben anwesenden Vertreter sowohl dem Jahresabschluss 2012 wie auch den daraus resultierenden Mehrausgaben einstimmig zu.

Ebenfalls einmütig genehmigte das Gremium den Antrag auf Bezuschussung für Betreuungsmaßnahmen an der dänischen Schule in Neukirchen für das Schuljahr 2014/15. Da das Betreuungsangebot von derzeit vier Kindern aus der Gemeinde Aventoft genutzt wird, bewilligte man einen einmaligen Zuschuss von 1000 Euro.

Nach geltender Rechtsprechung dürfen maximal fünf von 16 Aufgaben von den einzelnen Gemeinden auf das Amt übertragen werden. Da das Amt bisher aber acht Aufgaben übernommen hat, wurde die Rückübertragung der Schulträgerschaft des Gymnasiums FPS sowie die Aufgabe zur Beseitigung von Abwasser aus Grundstücksabwasseranlagen (Kleinkläranlagen) vom Amt auf die Gemeinde beschlossen. Gleichzeitig stimmte man dem Beitritt zu den neuen entsprechenden Zweckverbänden Schulverband und Wasserversorgung Drei Harden sowie dem Fortbestehen der bisherigen fünf Aufgaben zu.

Wie Bürgermeisterin Christine Harksen mitteilte, hat die Gemeinde seit dem 15. Oktober einen zusätzlichen Gemeindearbeiter eingestellt, der auch teilweise für die Kirchengemeinde zuständig sein wird.

In den Kultur-, Sozial- und Umweltausschuss wurden aus der Gemeindevertretung Klaus Geiger und als bürgerliches Mitglied Jeanette Sönnichsen neu gewählt.

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