Frontalcrash : Autounfall bei Dagebüll: Sieben Verletzte

Der Alfa Romeo wurde bei dem Aufprall total zerstört.
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Der Alfa Romeo wurde bei dem Aufprall total zerstört.

Zwischen Dagebüll und Schlüttsiel prallen ein VW Golf und ein Alfa Romeo frontal zusammen. Ein drittes Fahrzeug fährt in die Unfallstelle. Sieben Personen werden teils schwer verletzt.

shz.de von
22. August 2014, 16:54 Uhr

Dagebüll/Schlüttsiel | Bei einem schweren Unfall sind am Freitagnachmittag auf der L191 zwischen Dagebüll und Schlüttsiel sieben Menschen verletzt worden. Gegen 13.40 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem VW Golf und einem Alfa Romeo einer Urlauberfamilie aus Süddeutschland. Ein drittes Fahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und rutschte in die Unfallstelle.

Anhand erster Notrufe von Unfallzeugen und Ersthelfern löste die Leitstelle in Harrislee Großalarm für Feuerwehren und Rettungsdienst aus. Man ging dort anfangs von bis zu zehn Verletzten aus und schickte deshalb ein Großaufgebot auf die L191. Vier Rettungswagen, drei Notärzte, zwei Hubschrauber und der organisatorische Leiter Rettungsdienst trafen nach und nach am Unfallort ein.

Durch den heftigen Aufprall bei hoher Geschwindigkeit wurde der komplette Motorblock des VW Golf herausgerissen und flog mehrere Meter weiter in einen Wassergraben. Auch am Alfa Romeo entstanden so große Schäden, dass der Fahrer schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Die örtlichen Feuerwehren, unterstützt von schwerem Gerät der Freiwilligen Feuerwehr Niebüll, befreiten den verletzten Fahrer. Auch seine Beifahrerin und ein Kind wurden schwer verletzt. Die drei Insassen des VW Golf wurden bei dem Aufprall ebenfalls verletzt. Die Insassen des dritten am Unfall beteiligten Fahrzeuges blieben weitgehend unverletzt und kamen mit einem Schock davon.

Um die Transportzeit in die größeren Krankenhäuser nach Flensburg und Heide zu verkürzen, wurden der Fahrer des Alfa Romeo und das Kind mit Rettungshubschraubern ausgeflogen. Die fünf weiteren Verletzten kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser nach Niebüll und Husum.

Während der umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die L191 zwischen Dagebüll und Schlüttsiel für rund drei Stunden voll gesperrt. Die genaue Unfallursache ist noch unklar, die Polizei nahm erste Ermittlungen auf. Es muss nun geklärt werden, welches Fahrzeug auf die Gegenspur geraten ist.
 

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