E-Mobilität : Autos teilen ist beliebt

„Teilen ist das neue Haben“: Unter diesem Motto fährt das Dörpsmobil.
„Teilen ist das neue Haben“: Unter diesem Motto fährt das Dörpsmobil.

Leitfaden „Dörpsmobil SH“ wurde auf einer Versammlung in Enge-Sande vorgestellt.

shz.de von
08. Februar 2018, 07:56 Uhr

Enge-Sande | Rund 60 Teilnehmer kamen zur Vorstellung des Leitfadens für E-Car Sharing nach Enge-Sande. Nicht nur Stephan Wiese, Projektmanager für E-Mobilität auf dem Greentec-Campus, zeigte sich begeistert und versprach einen kurzweiligen sowie informativen Vortrag aus erster Hand. Klixbülls Bürgermeister Werner Schweizer, Ideengeber, Innovationsmotor und mitverantwortlicher Macher des Leitfadens „Dörpsmobil SH - Wir bewegen das Dorf!“ führte seine Zuhörer sehr anschaulich durch das Thema und ließ noch einmal die Zeit der Entstehung des Leitfadens Revue passieren.

Das fertige Werk ist unter Mitwirkung und mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein entstanden und umfasst 76 Seiten. Es sei als Standardwerk zu betrachten, so Schweizer, der auch seine Zuhörer wissen ließ, dass der Begriff „Dörpsmobil“ jetzt eine Dachmarke sei. Ein Label, das mittlerweile in den 22 AktivRegionen des Landes und auch darüber hinaus Anwendung findet.

Der Leitfaden helfe allen, leicht verständlich und umfassend beschrieben, das Projekt in Angriff zu nehmen und zum Erfolg zu bringen. Am eigenen, dem Klixbüller Beispiel, erklärte er sodann, wie man es geschafft hat – von der Idee bis Heute – ohne Fördergelder bereits nach kurzer Zeit eine „Schwarze Null“ zu schreiben. „E-Car Sharing ist ganz einfach und birgt kein Risiko“, ermutigte er die Anwesenden.

Getreu dem Credo: „Teilen - das neue Haben!“, gibt es inzwischen zahlreiche Nachahmer, wie zehn funktionierende E-Car Sharing Projekte in Schleswig-Holstein belegen. „Es ist eine Chance, eine Möglichkeit, die es zu prüfen gilt“, bekundete Bürgermeister Wilfried Bockholt Interesse. „Eine zu überdenkende Möglichkeit für Niebüll, Mobilität in Randgebiete zu bringen“, wie er sich ausdrückte.

Interessierte finden den Leitfaden zum Nachlesen oder Download unter: www.klixbuell.de.


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