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Ausschuss mehrheitlich für Antrag der Südtondern Tafel

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Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Wenn es nach dem Ausschuss für Soziales, Tourismus und Wirtschaft geht, erhält die Tafel Südtondern für ihren neuen Unterstand einen Zuschuss in Höhe von knapp 3000 Euro. Damit wird die reine Materialrechnung abgedeckt, den Bau hatten die Mitglieder in Eigenleistung erbracht. Bereits im Mai vorigen Jahres hatte der Vorsitzende der Tafel, Reimer Bock, einen Antrag auf Bezuschussung der Kosten für die Außenarbeiten auf dem vereinseigenen Grundstück in der Rudolf-Diesel-Straße vorgelegt. Laut einem Kostenanschlag waren 10  800 Euro für die Maßnahme errechnet worden. In den Gremien wurde diskutiert und schließlich um eine detaillierte Aufstellung der Kosten gebeten. Diese trudelte Ende November ein und ergab ohne Berechnung der Eigenarbeit reine Kosten für das Material von 2924 Euro.

Jürgen Daniel (UWL) monierte, dass diese Auflistung zu spät für die Haushaltsberatungen gekommen war: „Nun müssen wir die Summe im Nachtragshaushalt einstellen. Andersherum hätten wir vernünftiger arbeiten können.“ Andere Politiker wollten ein Auge zudrücken, denn schließlich sei die Tafel ein Verein und keine Verwaltung. Stimmen wurden laut, nicht die ganze Höhe der Materialkosten zu übernehmen. Schließlich müsse man bedenken, dass auch Mitglieder anderer Vereine im Ort ehrenamtlich arbeiteten und man bei eventuellen Zuschuss-Anfragen diese gleich behandeln müsse.

Das sah die Mehrheit anders, wie es Bernd Süßmann (UWL) auf den Punkt brachte: „Hier geht es nicht um Förderung von Sporttreibenden, sondern um Förderung von Menschenleben!“ Deutlich wurde der ehrenamtliche Einsatz der Tafel-Mitglieder anerkannt. Eckerhard Aust (CDU): „Die Tafel leistet im Augenblick Überirdisches. Der Zuschuss bedeutet einen Motivationsschub nicht zuletzt für die Helfer, am Ball zu bleiben.“ Dass man deren Engagement honorieren sollte, meinten die Befürworter um den Ausschussvorsitzenden Ingo Ehlers und Bürgervorsteher Andreas Deidert.

Mit zwei Gegenstimmen entschied das Gremium positiv. Das letzte Wort haben allerdings die Politiker im Finanzausschuss und in der Gemeindevertretung.

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erstellt am 05.Feb.2016 | 10:58 Uhr

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