Windkraft in Leck : Ausschuss-Entscheidung ermöglicht neue Anlage

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18. November 2018, 13:02 Uhr

Der Infrastruktur- und Umweltausschuss der Gemeinde Leck hat in seiner jüngsten Sitzung eine Erweiterung im Windenergie-Gebiet Leckeng gebilligt. „Mit dem Aufstellungsbeschluss setzen wir heute nur den Startschuss“, erklärte Bürgermeister Andreas Deidert.

Auch der Ausschuss-Vorsitzende Roland Mader beruhigte die Gemüter: „Wir geben das Planungsziel vor, beschließen aber nicht über das Wie oder Ob überhaupt.“ Dieses im Hinterkopf, stimmte das Gremium den Aufstellungsbeschlüssen schließlich zu.

Im Einzelnen ging es um die 33. Änderung des Flächennutzungsplanes sowie die 2. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes Nummer 31 für die Fläche nordwestlich von Leck.


Nabenhöhe bis 180 Meter

Diese Änderungen sollen den Weg ebnen für eine weitere Windkraftanlage mit einer Nabenhöhe bis 180 Meter. Fünf „Riesen-Spargel“ stehen bereits dort. Für das Projekt muss das Gebiet mit der Zusatznutzung „Errichtung von Windkraftanlagen“ in den Grenzen des Vorranggebietes nach Osten/Südosten erweitert werden.

Ersatzlos gestrichen wurde ein Beschlussvorschlag, in dem der Mindestabstand von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung von 900 auf 800 Meter verringert wird. Es bleibt also bei dem Beschluss der Gemeinde Leck vom 29. Juni 2017.

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