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Nordfriesland Tageblatt

16. Dezember 2017 | 16:14 Uhr

Aus für den Ortsverband

vom

Keine Kandidaten für die Vorstandsposten

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Stadum | Bereits im Vorfeld der Jahresversammlung hatte sich im Ortsverband Stadum des Sozialverbandes Deutschland eine für den Fortbestand des Vereins heikle Situation ergeben. Vorsitzende Anke Petersen hatte schon im Vorjahr angekündigt, dass sie aus persönlichen Gründen nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stehen würde. Und weil auch alle übrigen Vorstandsmitglieder ihre Funktionen nur noch für das abgelaufende Geschäftsjahr wahrnehmen wollten, konnte man gespannt sein, ob für 2013 ein neuer Vorstand gewählt und damit der Fortbestand des Vereins gewährleistet werden würde. Das Ziel wurde nicht erreicht.

Die Diskrepanz im Vorstand hatte dazu geführt, dass der Mitgliederbestand von 126 in 2012 auf aktuell 100 geschrumpft war, obwohl sich die Vereinsangehörigen bisher vom SoVD gut vertreten fühlten. Das wurde aus dem Jahresbericht der Vorsitzenden ebenso deutlich wie aus den Berichten des Schriftführers und stellvertretenden Vorsitzenden, Theodor Thaysen und der Kassenwartin Birte Thaysen. Ihr wurde von den Kassenprüfern eine klare und stimmige Kassenführung bescheinigt, und der gesamte Vorstand wurde, bei einer Enthaltung, entlastet.

Bürgermeister Werner Klingebiel dankte dem geschäftsführenden Vorstand für sein Engagement und die gute Betreuung der Hilfe Suchenden durch den Ortsverband. "Ich hoffe, das doch noch ein neuer Vorstand gefunden wird", so der Bürgermeister.

Der Kreisvorsitzende, Hans Christian Albertsen zeigte die Folgen auf. Er machte deutlich, das nach den Statuten für den Fortbestand des Ortsverbands ein neuer Vorstand unabdingbar sei. Anderenfalls gäbe es nur die Möglichkeiten, sich geschlossen einem der umliegenden Verbände in Nordfriesland anzuschließen. Dann ginge das Vermögen des Ortsverbandes auch an den neuen Verband. Die andere Möglichkeit wäre, den Ortsverband aufzulösen. Im Falle der Auflösung würde das Vermögen des Ortsverbandes an den Kreisverband übergehen.

Beim Tagesordnungspunkt Wahlen zeigte sich dann, das alle Versuche, einen neuen Vorstand zu nominieren, nicht gefruchtet hatten. So kamen die anwesenden Mitglieder überein, den Mitgliederbestand geschlossen in einen bestehenden Ortsverband zu überführen. Der geschäftsführende Vorstand wird diesen Mitgliederbeschluss umsetzen und bei einer letzten, außerordentlichen Mitgliederversammlung bekannt machen.

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