zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

19. August 2017 | 21:14 Uhr

Aus der Lüneburger Heide an die See

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die 17-jährige Lynn Hoefer engagiert sich im Infozentrum und im Naturschutzverein Wiedingharde für die Umwelt / Ihr Berufsziel: Humanmedizin

Lynn Hoefer, 17 Jahre alt, ist seit Anfang August in ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr gestartet. Ihre Einsatzstellen sind das Infozentrum Wiedingharde in Klanxbüll und der Naturschutzverein Wiedingharde.

Wie kam es dazu?
Lynn Hoefer: Für dieses Freiwillige Ökologische Jahr habe ich mich entschieden, da ich zwischen Abitur und Studium zur Abwechslung gern etwas Praktisches tun wollte. So kann ich mich gleichzeitig für unsere Umwelt engagieren. Ab dem nächsten Jahr studiere ich Humanmedizin in Halle an der Saale.

Was verbirgt sich hinter Lynn?
Ich koche gern und ich reite, das Radfahren zähle ich auch zu meinen Hobbys. Ich komme aus der Lüneburger Heide und habe vorher mit meinen Eltern, meinem vierzehnjährigen Bruder und unserer Katze in Jesteburg bei Buchholz in der Nähe gelebt. Dort bin ich gern im nahegelegenen Wald spazieren gegangen, Rad gefahren oder ausgeritten, ich war schon immer gern draußen in der Natur. In der Schule hatte ich Biologie-Leistungskurs, welcher mein Interesse an der Ökologie noch verstärkt hat.

Was gibt es zu tun?
Sowohl im Infozentrum als auch im Rahmen der Arbeit für den Naturschutzverein habe ich vielfältige Aufgaben. So kümmere ich mich um die Betreuung der Besucher unseres Hauses, gebe Auskünfte über die Region und ihre attraktiven Ausflugsziele, unterstütze Menschen auf der Suche nach einer Ferienunterkunft, betreue die Fahrradvermietung und den Umsonstladen sowie die „Handgemacht“-Regale. Darüber hinaus kann ich mich in unserer Ausstellung kreativ austoben, im Moment arbeite ich an deren Landwirtschafts-Teil. Außerdem wird mir hier die Möglichkeit geboten, eigene Projekte und Veranstaltungen durchzuführen.


Doch damit nicht genug.
Nein. Für den Naturschutzverein zähle ich abwechselnd die Rastvögel oder die Gänse im Rickelsbüller Koog und in dessen Vorland. Dafür musste ich zu Beginn meines Freiwilligen Ökologischen Jahres erst einmal lernen, wie die Vögel, die ich zählen soll, heißen, bzw. wie sie aussehen. Wie man Vögel überhaupt zählt, das wusste ich vorher auch noch nicht: Man zählt sie mit Spektiv oder Fernglas und Zähluhr

Wie gefällt es Ihnen in Klanxbüll?
Dass ich meine Einsatzstelle nun hier in Klanxbüll habe war eher ein Zufall, aber ich bin super froh, dass ich hier bin, so vielfältige Erfahrungen sammeln und dabei auch noch eine Menge Spaß haben kann! In meiner Freizeit erkunde ich die Region, am liebsten mit meinem Fahrrad. Ansonsten freue mich aber auch über die Nähe zum Bahnhof.

Der Vorteil der guten Anbindung wird genutzt?
Ich war schon mehrere Male auf Sylt und in Tondern, aber auch Rømø, Plön und Kiel habe ich schon besucht. Viele Ausflüge mache ich mit Lena, der FSJK-lerin vom Charlottenhof und/oder mit Veronika, der FÖJ-lerin aus dem Naturkundemuseum in Niebüll, gemeinsam. Der Zusammenhalt ist groß. Auch mit der FÖJ-lerin aus dem Christian-Jensen-Kolleg in Breklum treffe ich mich gern, daneben unterstützt sie mich auch bei der Gestaltung der Landwirtschafts-Ausstellung.

Also ist alles eine runde Sache?
Unbedingt!

zur Startseite

von
erstellt am 22.Okt.2015 | 16:39 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen