Aufwertung des Spielplatzes geplant

Rege Bautätigkeit zwischen Kindergarten und Schulgebäude.
Rege Bautätigkeit zwischen Kindergarten und Schulgebäude.

Spielplatz am Kindergarten und Schulgelände darf künftig nach Schulschluss öffentlich genutzt werden/ Spendenaktion soll starten

shz.de von
07. Mai 2015, 13:47 Uhr

Zum Auftakt der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Klixbüll berichtete Sieghard Rathke im Rahmen der Einwohnerfragestunde ausführlich über seine Betreuungsarbeit mit den derzeit 17 in der Gemeinde Klixbüll lebenden Flüchtlingen syrischer Nation. Wie er ausführte, haben 14 von ihnen den Status eines Asylbewerbers erhalten. „Alle besuchen einen Sprachkursus und sind äußerst bemüht, sich zu integrieren,“ so der leidenschaftlich engagierte Betreuer, der durch Bürgermeister Werner Schweizer für sein selbstloses Engagement gebührend gelobt wurde. Einige der Flüchtlinge werden in absehbarer Zeit Klixbüll verlassen und zu Verwandten oder Freunden in andere Bundesländer ziehen. Vereinbart worden sei, dass die Syrer zuvor noch einmal das Ehrenmal pflegen.

In seinem eigenen Bericht gab Bürgermeister Schweizer bekannt, an der Müllsammelaktion „Sauberes Dorf“ hätten sich erfreulicherweise insgesamt rund 60 Helferinnen und Helfer beteiligt.

In Rendsburg habe er eine interessante Diskussion zum Thema „Erhaltung von Grundschulen“ miterlebt. Dieser sei zu entnehmen gewesen, dass die Grundschule Klixbüll sehr gut dastehe. Zur Kenntnis genommen werden müsse aber auch, dass es Gemeinden gebe, die sich intensiv für eine Abschaffung der freien Schulwahl einsetzen.

Das Nahwärmenetz werde demnächst in östlicher Richtung erweitert. Dabei solle auch die Seniorenwohnanlage angeschlossen werden.

Von der Klixbüller Dorfchronik 1997 seien noch rund 20 Exemplare vorhanden. Erhältlich seien sie im Gebäude des Amtes Südtondern. Am 22. Mai beginne um 19 Uhr das Zeltlager der Jugendfeuerwehr. Einen Tag später ab 10 Uhr würden die Wettkämpfe um den Amtspokal gestartet.

Im Zuge der Berichte der Ausschussvorsitzenden gab Sven Gehlsen für den Bau-, Energie, Wege und Umweltausschuss bekannt, die Baugenehmigung für den „Dörpscampus“ sei so rechtzeitig erfolgt, dass man mit den Arbeiten habe planmäßig beginnen können. Die Vergabe der Hausnummern im Baugebiet „Alter Sportplatz“ sei problemlos erfolgt. Der Hörnweg müsse saniert werden, sobald die Arbeiten am Windpark abgeschlossen seien.

Für den Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss berichtete dessen Vorsitzender, Dirk Christiansen, künftig werde mit den Kindergartenkindern jährlich viermal ein Gottesdienst abgehalten. Der Transport zur Kirche und zurück solle per Bus erfolgen. Für den Spielplatz sei ein Klettergerüst bestellt worden, dessen Kosten sich die Gemeinde und der Kindergarten im Verhältnis 60:40 Prozent teilen werden. Letzterer wolle hierfür erhaltene Spendengelder aufwenden.

Im Namen des Finanzausschusses ließ Dirk Friedrichsen wissen, die Zinsbindung für ein Darlehen, das vor etwa fünf Jahren zum Bau einer Photovoltaikanlage aufgenommen wurde, sei ausgelaufen. Die Restsumme in Höhe von 177  000 Euro habe man neu finanziert. Dabei sei ein Angebot der KfW-Bank mit einem Zinssatz von 0,3 Prozent bei zehnjähriger Laufzeit akzeptiert worden.

Die Erschließung des Baugebietes „Alter Sportplatz“ hatte zur Folge, dass zur Satzung über die Erhebung von Abgaben für die zentrale Abwasserbeseitigung der Gemeinde Klixbüll der dritte Nachtrag erlassen werden musste, um sie für die Berechnung der Beitragsfläche hinsichtlich der Höhe und Anzahl der Geschosse den Gegebenheiten anzupassen. Im Paragrafen 4 der Beitrags- und Gebührensatzung wurde die Angabe für die Höhe von 3,50 Meter auf 2,30 Meter geändert, da in der Bauordnung des Landes Schleswig-Holstein die Höhe von Vollgeschossen auf 2,30 Meter festgelegt ist.

Nach ausführlicher Beratung kam die Gemeindevertretung überein, dass der Spielplatz am Kindergarten und Schulgelände nach Schulschluss öffentlich genutzt werden darf. Einstimmig wurde beschlossen, ein entsprechendes Schild aufzustellen. Informiert wurde auch über eine Elterninitiative, die darauf abzielt, Spendengelder einzuwerben, um den Spielplatz aufzuwerten. Angedacht sei eine Überdachung der Sandkiste per Sonnensegel. Einstimmig wurde beschlossen, die Schulsozialarbeit auch im kommenden Schuljahr mit den bestehenden 18 Wochenstunden fortsetzen und die Trägerschaft in den Händen des Vereins für Jugenderholung belassen zu wollen. Die Kosten wurden auf 30  000 Euro gedeckelt.

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