Loopyball : Aufgeblasener Kicker-Spaß

Laufen, rollen, hüpfen und witzig aussehen: Loopy-Ball.
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Laufen, rollen, hüpfen und witzig aussehen: Loopy-Ball.

Laufen, rollen, hüpfen und witzig aussehen: In der Aktionswoche „Love Niebüll“ fand in Halle II ein Loopyball-Turnier statt.

shz.de von
16. August 2014, 10:30 Uhr

Schon mal etwas von Loopyball gehört? Das Internet berichtet, dass diese Trend-Sportart 2010 erfunden und ein Jahr später auf den Markt gebracht wurde. Will heißen, dass das Equipment für die Spieler etwas kostet. Der Preis für einen „Ball“ liegt zwischen 200 und 400 Euro.

In der Aktionswoche „Love Niebüll“ fand in Halle II ein Loopyball-Turnier statt. Loopyball wird wie Fußball gespielt. Der Spieler befindet sich in dem aufgeblasenen Ball, ist durch Gurte gesichert und hält sich an Griffen fest. Er kann laufen, hüpfen, rollen, sich überschlagen, jemanden anrempeln – und ist sicher. Seine Stürze werden abgefedert. Spielgerät ist ein etwas größerer, leichter Fußball, den die aus zwei bis vier Spielern bestehende Mannschaft ins gegnerische Tor zu befördern versucht. Die Spielzeit liegt bei plusminus zehn Minuten.

Was sich die Väter dieses XXL-Fußball-Spiels gedacht haben mögen, ist ad hoc nicht zu erkennen. Bleibt auch noch die Frage, wer mehr Spaß daran hat – die Spieler oder die Zuschauer – und ob Loopyball gar eine Bereicherung des sportlichen Angebots ist.

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