Nach Hilferuf der Gemeinde Leck : Aufatmen: Das Erlebnisbad ist gerettet

Badefreuden: Das Erlebnisbad in Leck ist beliebt bei Jung und Alt.
Badefreuden: Das Erlebnisbad in Leck ist beliebt bei Jung und Alt.

Der Hilferuf der Gemeinde hat gefruchtet: Das Erlebnisbad Leck bleibt den Bürgern und den Menschen aus einer weiten Region erhalten. Zumindest für die nächsten fünf Jahre.

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30. August 2011, 08:06 Uhr

Leck | Das verkündete Bürgervorsteher Andreas Deidert auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung.
Anfang des Jahres - wie auch in den Jahren zuvor - hatten die Fraktionen der Lecker Gemeindevertretung in ihren Haushaltsreden von der schwierigen finanziellen Situation der Gemeinde berichtet. Zum Erlebnisbad, das jährlich ein Defizit von rund 400.000 Euro einfährt, wurde gesagt, dass es als wichtige Infrastruktur in der Region betrachtet werde, man aber den Betrieb ohne Unterstützung nach dem Ablauf des Schuljahres 2010/11 als nicht gewährleistet sehe. Einen Beschluss, die Einrichtung zu schließen, hat es nie gegeben.
Die Sommerferien sind nun vorbei, das neue Schuljahr hat begonnen und die Türen des Erlebnisbades sind geöffnet. "Ich kann sagen, dass wir Solidarität im Amt Südtondern und bei unseren Umlandgemeinden erfahren haben", sagt der Bürgervorsteher und: "Der Prozess wächst noch und wir sind hoffnungsfroh um jede weitere Unterstützung!" Gleiches gelte für den Kreis Nordfriesland. Nach Deiderts Ausführungen habe es Veränderungen im Bad selbst gegeben, auf die er nicht näher eingehen wollte. Weiterhin sei der Förderverein unermüdlich tätig: "Aus der Bevölkerung haben wir über 5000 Unterschriften, die ,Ja zum Erhalt des Bades sagen". Der Bürgervorsteher konnte nun "guten Gewissens" von teilweiser Unterstützung sprechen. Konkrete Hilfsmaßnahmen nannte er aber nicht. In einem so großen Projekt müsse man Prozessen aber auch Zeit geben zu wachsen, räumte er ein. "Ich denke, fünf Jahre sind dabei ein überschaubarer Zeitraum, in dem es zu beobachten gilt, ob der jetzt eingeschlagene Weg der richtige ist und all die Unterstützungszusagen gehalten werden".

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