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Nordfriesland Tageblatt

20. August 2017 | 16:01 Uhr

Auf Kaffeefahrt mit dem DRK Klanxbüll

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Das DRK-eigene Wohnhaus des Ortsvereins Klanxbüll in der Bahnhofstraße war durch nicht vorschriftsmäßiges Heizen und Lüften in fast allen Räumen vom Schimmel befallen. Deshalb musste vor einer Neuvermietung eine grundlegende Renovierung erfolgen. In diesem Zuge hat man gleich weitere erforderliche Instandsetzungsarbeiten ausführen lassen. Die endgültigen Kosten sind noch nicht festgestellt, aber finanziell kann der Ortsverein sich das leisten, so die Vorsitzende Herma Hennings auf der Mitgliederversammlung im Feuerwehrhaus. „Wir tragen uns selbst, brauchen keine Zuschüsse und hängen an keinem finanziellen Tropf.“

Das machte auch der Kassenbericht deutlich. Der Schwerpunkt in der Arbeit des Ortsvereins lag in der Seniorenbetreuung mit durchschnittlich 30 Teilnehmern und Besuchen zu hohen Geburtstagen. Weiter gab es Grillen, Lotto, eine Sommerfahrt nach Sylt, man war zum plattdeutschen Theater in Leck und feierte ein sehr gut besuchtes Wohltätigkeitsfest. Zu zwei Blutspendeterminen kamen insgesamt 139 Spender. Mit Inke Mikkelsen und Susi Mussolf konnte der Verein zwei neue Bezirksdamen gewinnen und zur neuen Beisitzerin wurde Lucel Petersen für Heinke Petersen gewählt, die nicht wieder kandidierte.
Die Attraktion des Versammlungsabends war der Auftritt des bundesweit aus dem Radio und Fernsehen bekannten Polizisten Bernhard Stitz aus Flensburg, der über die Machenschaften und Tricks der Verkäufer oder Ganoven, wie er diese bezeichnete, bei den sogenannten Kaffeefahrten referierte. Seit rund 30 Jahren hat er in seiner Freizeit bei mehr als 100 von ihm besuchten Fahrten versucht, den Betreibern Sand in deren gut geöltes Getriebe zu kippen, wie er sagte. Um deren Vorgehensweise und Psychotricks zu demonstrieren, schlüpfte er täuschend echt in die Rolle solch eines speziell geschulten Verkäufers. „Wenn Sie sich betrogen fühlen, scheuen Sie nicht den Anruf bei der Polizei“, riet Bernhard Stitz.

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erstellt am 11.Mai.2014 | 13:51 Uhr

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