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Nordfriesland Tageblatt

24. Oktober 2017 | 03:14 Uhr

Krippenplätze : Auf Familienzuwachs vorbereitet

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Am Montag wird in Risum-Lindholm die neue Kinderkrippe ihren Betrieb aufnehmen. Die Gemeinde verfügt jetzt für Kinder „U 3“ über 20 Plätze.

von
erstellt am 16.Feb.2014 | 08:00 Uhr

„Wir sind unseren Verpflichtungen nachgekommen. Der Anbau an den Lindholmer Kindergarten ist fertiggestellt. Am Montag kann der der Betrieb in der neuen Kinderkrippe starten.“ Bürgermeister Hauke Christiansen hakt einen weiteren Punkt auf dem Wunschzettel der Gemeinde ab. „Auch ich bin hundertprozentig zufrieden“, sagt Kindergartenleiterin Elke Brodersen. Und das nicht nur, weil sie an der inneren Gestaltung des Anbaus maßgeblich mitwirken konnte, sondern auch, weil die Handwerker Topqualität abgeliefert haben. Das erwies sich auch bei der am Donnerstag erfolgten Abnahme der Gewerke. Und anerkennendes Lob kam auch von der Heimaufsicht des Kreises Nordfriesland, deren Vertreter Charly Gabriel die Realisierung des Risum-Lindholmer Projekts Krippe in ein höheres Level einordnete.

Die Gemeinde Risum-Lindholm verfügt jetzt für Kinder „U 3“ über 20 Plätze. Zu den bereits bestehenden zehn Plätzen für Kinder in Familiengruppen kommen zehn Plätze im neuen Krippenanbau hinzu. In den Anbau investierte die Gemeinde 290 000 Euro. Die öffentliche Hand steuerte 140 000 hinzu. Die Kosten blieben, wie der Bürgermeister betonte, im veranschlagten Rahmen. In der Gesamtrechnung sind Arbeiten an den Außenanlagen wie Umzäunung und Spielplatz inbegriffen.

Mit der Krippenplanung hat die Gemeinde bereits in die nahe Zukunft geschaut. Risum-Lindholm zählt zu den wachsenden Gemeinwesen. So wird im neuen Baugebiet Meelenwäi die Ansiedlung von 30 Familien erwartet. Auch die weitere Entwicklung werde berücksichtigt, erklärte der Bürgermeister.

Zurzeit bestehe für Kindergartenplätze keine Warteliste. Im Jahresetat 2014 der Gemeinde stehen in der Haushaltsstelle 334 000 Euro zur Verfügung. Hauke Christiansen: „Alle Kindergärten befinden sich in einem ordentlichen Zustand.“ Sollte die Kinderzahl ansteigen, sei die Gemeinde in der Lage, baulich zu reagieren.

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