zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 10:52 Uhr

Auf der Suche nach dem richtigen Beruf

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 21.Feb.2016 | 14:40 Uhr

„Ich hab’ da mal ’ne Frage….“ Mit dieser Absicht kamen ungezählte Mädchen und Jungen allein oder mit ihren Eltern in die Gemeinschaftsschule an der Lecker Au. Mehr als 20 Firmen aus Handel und Gewerbe, öffentlichem Dienst und Bundeswehr standen Rede und Antwort, warben für ihre Branchen.

Seit mindestens fünf Jahren organisiert der Lehrer Benjamin Mommsen eine Berufsinformationsmesse für Acht-, Neunt- und Zehntklässler. Er will sie motivieren, sich um die eigene Zukunft zu kümmern und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, ein erfülltes Leben zu leben: „Und dazu gehört ein Beruf, der einen glücklich macht!“

Insbesondere freute sich der Lehrer über die erstmalige Kooperation mit der Dänischen Schule, deren Jugendliche diese Chance zur Berufsfindung gern annahmen. Insgesamt aber hätte er sich von Seiten der Schüler mehr Resonanz gewünscht.

Die Gemeinschaftsschule schafft mit der Aktion ein niedrigschwelliges Angebot, das heißt, es besteht keine Hemmschwelle für den Nachwuchs, Leute aus Firmen anzusprechen, die vor Ort Ausbildungsplätze oder Praktika anbieten. „Die Konzeption sah eine enge Zusammenarbeit mit dem Handels- und Gewerbeverein vor. Doch das hat leider nicht gefruchtet“, bedauerte Benjamin Mommsen die Abwesenheit örtlicher Betriebe. Lecks großer Arbeitgeber, CPI Clausen & Bosse, war natürlich vertreten und klärte über seine Ausbildungsberufe auf. An anderer Stelle definierte Zahntechniker Jörgen Ehlers sein Engagement: „Es mangelt an Fachkräften, wir suchen Auszubildende.“

Überwiegend aber packten Firmen und Institutionen aus den umliegenden Gemeinden ihr Infomaterial aus. Möchte ich im Dienstleistungsunternehmen arbeiten oder bin ich eher handwerklich begabt? Ist die Bundeswehr für mich das Richtige, ein freiwilliger Dienst oder eine weiterführende Schule? Die jugendlichen Messebesucher wägten eigene Stärken und Schwächen ab und erhielten Antworten. Während Tobias Pause sich für den Beruf des Polizisten interessierte, hatten Maria Chatzithomas und Edona Marmarmullaku einen anderen Arbeitgeber im Blick: „Uns hat am meisten die Bundeswehr mit ihren vielfältigen Berufsmöglichkeiten angesprochen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert