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Nordfriesland Tageblatt

21. November 2017 | 02:00 Uhr

… Anja Moderegger (53)

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

von
erstellt am 04.Okt.2017 | 16:29 Uhr

Die Kielerin ist Pädagogische Leiterin der UKSH-Akademie mit 700 Ausbildungsplätzen und 3000 Fort- und Weiterbildungsteilnehmern pro Jahr in Lübeck und Kiel.

Sie sind den klassischen Weg gegangen und über ein Praktikum zum Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege gekommen. Warum ist dieser Weg so sinnvoll?

Weil er eine gute Möglichkeit bietet, den Arbeitsalltag kennenzulernen, eigene Erfahrungen zu machen und vielleicht auch Vorurteile abzubauen. Vielen geht es so: Wer erst einmal mehr Kenntnisse über den Beruf erlangt, bekommt eine ganz andere Sichtweise auf den Alltag einer Gesundheits- und Krankenpflegekraft.

Was macht denn Ihrer Meinung nach den Beruf aus?

Aus meiner Sicht gibt es keinen Beruf, der mehr verschiedene Aspekte miteinander verbindet als dieser. Es gibt keinen Tag, der Routine hat. Jeder Tag ist anders. Man hat es immer wieder mit neuen Patienten und neuen Situationen zu tun und kann dazu beitragen, dass es Menschen besser geht. Das ist ein tolles Gefühl.

Inzwischen arbeiten Sie aber nicht mehr als Pflegekraft, sondern sind nach Ihrer Weiterbildung zur Fachkraft Anästhesie- und Intensivpflege in ein Pädagogikstudium gegangen, haben dann eine Ausbildung in Kommunikationspsychologie gemacht und später ein Studium der Betriebswirtschaftslehre begonnen. Seit 2015 sind Sie nun Pädagogische Leiterin der UKSH-Akademie für Aus-, Fortbildung- und Weiterbildung. Warum ist es wichtig, nicht nur auf der Schulbank zu lernen?

Mit der Steigerung der eigenen Kompetenz erhöht sich auch das eigene Selbstbewusstsein. Wenn ich als Pflegekraft weiß, was ich kann, ist es mir jederzeit möglich, mein Handeln zu begründen – was letztendlich zu einer optimalen Pflege führt. Ein fundiertes Wissen motiviert und befriedigt. Und natürlich hat es auch positive finanzielle Auswirkungen.

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