Tierabwehr : Angriff mit Pfefferspray

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Zu einem Vorfall mit Pfefferspray sucht die Polizei Zeugen. Eine Passantin hatte es gegen einen Hund eingesetzt. Dabei bekam ein Kind den Sprühnebel in die Augen.

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24. Oktober 2013, 18:39 Uhr

Bestand tatsächlich eine Gefahr oder reagierte die ältere Dame über? Der Vorfall, der sich am vergangenen Sonntag, 20. Oktober, zwischen 15.15 und 16.15 Uhr in Achtrup ereignete, beschäftigt die Polizei, die deshalb um Mithilfe bittet. In der Straße „Am Moor“ ging ein Mann mit seinen beiden Söhnen und seinem Hund spazieren. Das Tier, ein Münsterländer-Mischling, lief unangeleint. Auf der Strecke traf die Familie dann auf ein älteres Paar. Der Hund lief laut bellend auf die Spaziergänger zu, wodurch sich die ältere Dame bedroht fühlte. Sie setzte daraufhin ein Tierabwehrspray ein. Der Sprühnebel wurde jedoch durch den Wind abgetrieben und gelangte so auch in die Augen des einen abseits stehenden Kindes. Während sich der Vater um seinen Sohn kümmerte, setzte das Paar seinen Weg fort, ohne auf die Zurufe zu reagieren. Der Familienvater verlor die beiden älteren Leute aus den Augen. Derartige Pfeffersprays, die auch Postboten häufiger zu Verteidigung gegen Hunde verwenden, dürfen laut Gesetz nicht gegen Menschen eingesetzt werden. So erstattete der Vater eine Anzeige. Um den Pfefferspray-Vorfall klären zu können, bittet die Polizei Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich mit der Zentralstation in Leck unter der Telefonnummer 04662/ 891260 in Verbindung zu setzen.

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