zur Navigation springen

Angebot für ganz Nordfriesland: Kreis bildet Wohnberater aus

vom

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Nordfriesland | Der Kreis Nordfriesland sucht Menschen, die sich zu ehrenamtlichen Wohnberatern weiterbilden möchten. "Wohnberater beraten Privatleute zu Themen wie dem barrierefreien Bau oder Umbau von Wohnungen und Häusern", erläutert Angelika Lies vom Pflegestützpunkt in der Kreisverwaltung. Auch Möglichkeiten der energetischen Sanierung, alternative Wohn formen und Finanzierungsaspekte kommen in den Beratungen zur Sprache. Insbesondere bei drohender oder bereits eingetretener Pflegebedürftigkeit freuen Betroffene sich über den Besuch eines Wohnberaters.

Gesucht werden Männer und Frauen, die sich auf diesem Gebiet engagieren möchten. Hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich sind Kenntnisse und Erfahrungen etwa im sozialpsychi atrischen Dienst, der Behindertenberatung, in der Energieberatung oder dem Handwerk.

Die Schulung ist Bestandteil des Modellvorhabens "Wohnberatung in Stadt und Land - Generationenwechsel gestalten; Bestände entwickeln, mit Fläche sparsam umgehen" und wird vom Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein gefördert. Die Ausbildung ist kostenfrei und als Bildungs urlaub anerkannt.

An insgesamt sechs Tagen von Juni bis September werden die wesentlichen Kenntnisse vermittelt, die die Teilnehmer in die Lage versetzen, eine Erstinformation durchzuführen und, sofern erforderlich, an weiterführende Experten weiterzuvermitteln. Schulungsort ist die Nordsee-Akademie in Leck.

"Wir wollen ein flächen deckendes Netz an Wohnberatung in Nordfriesland aufbauen. Dazu gehören auch ein Erfahrungsaustausch und Fortbildungen, die wir regelmäßig anbieten werden", erklärt Angelika Lies. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 24. Mai unter Telefon 04841/67548 anzumelden. Unter dieser Nummer vermittelt der Pflegestützpunkt im Kreis Nordfriesland auch Kontakte zu Wohnberatern.

Die Wohnberater seien jedoch keine Baubegleiter, betont Angelika Lies. "Sie sind erster Ansprechpartner und verweisen auf Fachleute." Dabei sei Neutralität oberstes Gebot. Unabhängig, anbieterneutral und kostenlos sind alle Beratungen, sagt die Mitarbeiterin des Pflegestützpunkts beim Kreis Nordfriesland und betont, dass die Ehrenamtler die Klienten in deren Häusern und Wohnungen besuchen, um individuell und fachlich beraten zu können.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen