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Andersen Haus zählte im vorigen Jahr 10 000 Besucher

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Wie der Vorsitzende des Ostermooringer Friesenvereins, Hauke Friedrichsen, im Laufe der diesjährigen, von 120 Mitgliedern und Gästen besuchten Generalversammlung mitteilte, wird das Andersen-Haus um eine Attraktion reicher. Das auf Putz gemalte Wandbild „Der Biertrinker“ – ein Original des bekannten Niebüller Friesenmalers Carl Ludwig Jessen (1833 – 1917) – soll in der Kulturhochburg der Friesen seinen Platz finden. Es zierte bisher eine Wand in der Deezbüller Gaststätte „Morgenstern“, die noch in diesem Jahr einem Neubau weichen soll. Auf Initiative der Vorsitzenden des Niebüller Geschichtsvereins, Beate Jandt, fällt das Wandgemälde nicht der Abrissbirne zum Opfer, sondern wird der Nachwelt erhalten bleiben.

Den Grußworten der Gäste und dem Jahresbericht des Vorsitzenden war zu entnehmen, dass die Erfolgsgeschichte des Andersen-Hauses auch in 2013 fortgeschrieben werden konnte. Insgesamt 10 000 Besucher wurden gezählt, davon allein 6800 bei den 41 Veranstaltungen. Die 12 Musik- und 23 Theaterveranstaltungen der Gruppen „Frasch Klüüs“ und „De Plattdütschen“ - letztere stiftete im vergangenen Jahr die Gage einer Vorstellung dem Niebüller Hospiz – sowie die „Jöögedfloose Dolores“ und die Laienspielgruppe aus Goldebek zogen die Besucher an wie ein Magnet.

Der „Mooringer Krätjer“, für den Sönke Namanny verantwortlich zeichnet, feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Beiträge für das Heft – auch in Hochdeutsch – sind sehr willkommen. Nach wie vor Interesse findet das Andersen-Haus bei Studenten, die von Professor Thomas Steensen und bis 2013 von Dr. Alastair Walker begleitet wurden. Der Reiseveranstalter „Vagabund-Reisen“ hat einen Besuch nach Klockries ins Andersen-Haus dank Hermann Lorenzen mit in sein Programm aufgenommen.

Die Gäste, wie unter anderem Bürgermeister Hauke Christiansen, hatten nur lobende Worte für Veranstalter und Veranstaltungen. Mit Bezeichnungen wie „Perle“ und „Herz der Bökingharde“ umschrieben sie ein Haus, das zur Heimstatt der Friesen im Norden Nordfrieslands geworden ist. Nach einem umfangreichen Bericht legte Kassenwart Peter Christiansen die einwandfrei verwalteten Vereinsfinanzen vor. Da Ende des vergangenen Jahres das Dach des Andersen Hauses mit Unterstützung der Aktivregion Nordfriesland und der Denkmalpflege neu eingedeckt werden musste, schloss der Haushalt 2013 mit einem Minus ab.




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erstellt am 09.Feb.2014 | 13:24 Uhr

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