An den Folgen wird noch lange gesägt

Mit der Beseitigung der Sturmschäden haben die Mitarbeiter des Bauhofes und der Stadtgärternei noch lange zu tun.
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Mit der Beseitigung der Sturmschäden haben die Mitarbeiter des Bauhofes und der Stadtgärternei noch lange zu tun.

Bauhofleiter informiert über die Schäden: In Niebüll hat der Orkan rund 265 Bäume entwurzelt

shz.de von
09. November 2013, 00:32 Uhr

Es hat Niebüll arg getroffen. Nüchtern schilderte der Leiter des Niebüller Bauhofes und der Stadtgärtnerei, Jochen Johannsen, den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt und Wirtschaft die Folgen des Orkans. Nach einer ersten Übersicht wurden rund 265 Bäume vom Sturm gekappt. Dabei seien die Verluste im Legerader Wald noch gar nicht mitgezählt.

Die Frage dazu kam in der Einwohnerfragestunde der Sitzung. Sieghard Schmanteck wollte wissen, wie viele Bäume „ihr Leben lassen mussten“ und ob nachgepflanzt werde. Die Antwort darauf gab Jochen Johannsen in seinem Bericht, in dem es eigentlich um das Thema Winterrückschnitt gehen sollten. Obenauf liegt aber nun die Beseitiung der Sturmschäden. „Das meiste Gefährliche haben wir bereits abgearbeitet“, betonte Johannsen. Es bleibt aber noch reichlich zu tun. „Es wird den ganzen Winter dauern“, schätzt der Stadtgärtner. Auf die Frage von Schmanteck, ob nachgepflanzt werde, versicherte Johannsen, dass sei selbstverständlich. Eine weitere Frage von Schmanteck, ob aus dem Erlös vom Holzverkauf die Anschaffung neuer Bäume mitfinanziert werden könne, nahm Ausschuss-Vorsitzender Peter Schumann auf und will die Anregung als Vorschlag in die Stadtvertretung bringen.

Im zweiten Teil seines Berichtes widmete sich Johannsen dem Winterrückschnitt. Der wird allerdings noch nicht gleich in Angriff genommen werden können. Was für 2013/2014 geplant war, hat der Orkan „leider über den Haufen geworfen“. Für den Winterrückschnitt werden Auslichtungen und Fällungen unter anderem im Bereich des Kinderspielplatzes im Fasanenweg, im Stadtpark, im Grüngürtel, im Bereich Tegelwang, Bachstelzenring und an der Wehle ins Auge gefasst. Ausschuss-Vorsitzender Schumann machte deutlich, dass es im Bereich des Kinderspielplatzes im Fasanenweg um die Sicherheit der Kinder gehe. Wichtig war ihm dabei, dass zuvor die Anlieger informiert werden: „Es ist besser, wir schaffen hier Transparenz“. Dem stimmten die Ausschuss-Mitglieder einhellig zu.

Jochen Johannsen wies bei seinen Ausführungen darauf hin, dass nur dort, wo die Bäume zu dicht stehen, gefällt wird, damit sich die anderen besser entwickeln können. Am Beispiel Stadtpark erklärte er: „Das fällt gar nicht auf, weil es so viele sind und sich die anderen danach weiter auslegen können.“

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