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Amüsantes Verwirrspiel versüßt der Feuerwehr Stedesand den Abend

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Es war wieder einmal ein Feuerwehrfest, wie es im Buche steht. Dafür sorgte nicht zuletzt die Laienspielgruppe der Freiwilligen Feuerwehr unter der Regie von Friedrich Sönnichsen mit der plattdeutschen Verwechselungskomödie „Een Säugling toveel“.

Der Einakter von Joachim Grabbe war allen, die das das Plattdeutsche pflegen, buchstäblich „auf die Zunge geschrieben. Und nicht nur das. Wem Mimisches liegt, konnte sein Talent nach Herzenslust ausspielen. Dem Kern der Stedesander Theatergruppe, seit Jahren beisammen und darin erfahren, auf der Klaviatur des Humors zu klimpern, kam dieses Stück, das ohnehin bereits durch die derzeitige Serie der Dorf- und Feuerwehrfeste tingelt, wie gerufen. Worum es da ging? Ganz einfach: ein Geschäftspartner der Eheleute Jochen und Wiebke Hahntritt hatte per Postkarte seinen Besuch angekündigt und sie wissen lassen, dass er den Säugling mitbringen werde. Säugling? Die Hausherrin bekam die Karte zuerst in die Hände und vermutete sogleich Böses. War ihr Mann etwa fremdgegangen? Aus dem Inhalt der Postkarte resultierte ein ebenso turbulentes wie amüsantes Verwirrspiel, an dem alle in der Pension „gut von“ hatten. Am Ende schallendes Gelächter und viel Beifall für Ute Matthiesen, Andreas Sönnichsen, Kirsten Bock, Ulf Sönnichsen und Meike Knudsen sowie Jens Lorenz Steensen, die ein tolles Spiel präsentiert hatten: sprachlich, mimisch und pointiert.

Zum Auftakt des Festes wurden auch verdiente und langjährige Aktive geehrt. Bürgermeister Stephan Koth überreichte Peter Broder Steensen das Brandschutzehrenzeichen in Gold. Wehrführer Hans Werner Hansen ehrte Tanja Hansen (Funkwartin) und Volker Sönnichsen (Kassenwart, Schriftführer) für langjährige Mitarbeit im Vorstand.


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erstellt am 05.Feb.2014 | 12:22 Uhr

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