Camp in Enge-Sande : Amtspokal der Jugendwehren: Uphusum/Holm gewinnt zum vierten Mal in Folge

<p>Angetreten aus der Vogelperspektive: Die Eröffnung des Pfingstzeltlagers der Jugendfeuerwehren aus dem Amtsbereich Südtondern mit rund 200 Teilnehmern.</p>

Angetreten aus der Vogelperspektive: Die Eröffnung des Pfingstzeltlagers der Jugendfeuerwehren aus dem Amtsbereich Südtondern mit rund 200 Teilnehmern.

Die Jugendfeuerwehren des Amtes Südtondern trotzten den Wetterkapriolen.

shz.de von
13. Juni 2019, 11:44 Uhr

„Es wird eines der Pfingstzeltlager sein, an das sich alle noch lange erinnern werden“, resümierte der stellvertretende Amtswehrführer, Hauptbrandmeister Jan Gregersen.

Und das sicherlich im Guten, zeigte es doch einmal mehr, wie wichtig es ist im Team - in der Gruppe - sich zu engagieren, sich auf seine Nebenleute verlassen zu können. Denn nicht nur die Wettkämpfe an den drei Tagen, auch das Wetter forderte Teamgeist.

Nachtwanderung mit Spielen

Waren die Mädchen und Jungen der elf Jugendfeuerwehren aus dem Amtsbereich am Freitag noch bei bestem Wetter angetreten und eröffneten das Zeltlager, so hieß es bereits wenige Stunden später, sich bei einer Nachtwanderung, mit vier Spielen zu bewähren.

Auch der Sonnabend startete noch annehmbar, und mit einem „Spiel ohne Grenzen“, auf dem Gelände der Firma Offtec, dem Greentec-Campus, mussten ebenfalls acht Spiel- und Wettkampfstationen absolviert werden. Zusammen gewertet setzte sich am Ende die Jugendfeuerwehr Klixbüll vor Enge-Sande und Bad Bramstedt durch.

 „Die Bad Bramstedter pflegen seit Jahren eine Freundschaft mit Oster-Schnatebüll/Klintum, nahmen daher am diesjährigen Zeltlager als zwölfte Gruppe teil“ Hauptbrandmeister Jan Gregersen
 

 „Die Bad Bramstedter pflegen seit Jahren eine Freundschaft mit Oster-Schnatebüll/Klintum, nahmen daher am diesjährigen Zeltlager als zwölfte Gruppe teil“, erklärte Gregersen, deren Teilnahme. Spannend wurde es hingegen am Abend, als der Regen stark zunahm, und sich durch die etwas tiefer gelegenen Zelte die ersten Rinnsale ihren Weg bahnten.

„Die Kinder und Jugendlichen haben das sehr gelassen, fast schon professionell genommen“ Hauptbrandmeister Jan Gregersen
 

„Die Kinder und Jugendlichen haben das sehr gelassen, fast schon professionell genommen“, so Jan Gregersen. Da wurden Gräben um die Zelte gegraben, die Zelte selbst wurden gegen den starken Wind gesichert, und weiter ging es im Programm. „Es zeigte sich wieder einmal, wie gut und wichtig die Jugendarbeit ist. Als Gruppe auch in extremen Situationen funktionieren, da sind unsere Jugendfeuerwehren echt gut aufgestellt!“, so Gregersen.

<p>Gelernt ist gelernt: Knoten und Stiche gehören ebenso zum Handwerk, und müssen sitzen, was unter den kritischen Augen der Bewerter zu beweisen war.</p>
Privat

Gelernt ist gelernt: Knoten und Stiche gehören ebenso zum Handwerk, und müssen sitzen, was unter den kritischen Augen der Bewerter zu beweisen war.

Wettkampf um den Amtspokal

Der Sonntag hingegen zeigte sich dann nach all den Wetterkapriolen von seiner besten Seite, und der Wettkampf um den begehrten Amtspokal startete pünktlich auf dem Sportplatz des „Arno Ohlsen Stadions“. Fünf Wettkampfstationen galt es zu absolvieren. Neben einem Löschangriff, mussten bei einer Schnelligkeitsübung acht C-Schläuche auf Zeit aneinander gekuppelt werden.

Knoten, Stiche und Theoriefragen

Ebenso wie ein Schlauchtzielweitwurf, das Beherrschen von Knoten und Stichen gezeigt und Theoriefragen beantwortet wurden. Unter den Augen von rund 100 Zuschauern konnte die Jugendfeuerwehr Uphusum/Holm zum vierten Mal in Folge den Amtspokal für sich gewinnen und verwies die aus Enge-Sande und Süderlügum auf die Pätze Zwei und Drei. Alles in allem ein rundum gelungenes Wochenende, wie nicht nur Gregersen zufrieden feststellte.

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