Ampel-Pläne stoßen auf wenig Gegenliebe: Ablehnendes Votum im Ausschuss

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19. November 2013, 00:32 Uhr

Die Entscheidung über die Ampelanlagen an den Einmündungen der Kirchhofstraße und der Bergstraße liegt nun bei der Gemeindevertretung. In der Sitzung des Infrastruktur-und Umweltausschusses gab es bei der Abstimmung dazu mit drei Gegen- und drei Ja-Stimmen sowie zwei Enthaltungen ein Patt. Damit lehnt das Gremium in seinem Empfehlungsbeschluss die Ampelanlagen ab.

Kurz und kontrovers wurde das Thema diskutiert, das den Ausschuss bereits seit längerem beschäftigt. Wie bereits mehrfach berichtet, hatte der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr bei seinen Signalschauen festgestellt, dass in diesem Bereich die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer verbessert werden muss. Dabei geht es auch um die Sicherheit der Schulkinder. Der Ausschuss sollte sich nun entscheiden. Für diese Entscheidung wünschte sich Ausschuss-Mitglied Werner Carstensen (UWL) Markierungen vor Ort, um sich den Standort der jeweiligen Ampelanlagen besser vorstellen zu können.

„Die totale Beampelung überzeugt mich nicht“, bezweifelte Klaus Schmidt (UWL) den Nutzen. Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn empfahl den Skeptikern, sich das Verkehrsaufkommen in diesem Bereich mal morgens anzusehen. „Die Verkehrssicherheit ist dort nicht gegeben“, sagte auch Johannes Erichsen-Bey (CDU). „Ampeln brauchen wir, aber nicht so umfangreich“, sprach sich Klaus Steen (UWL) für eine kleine Lösung aus.

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