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Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 20:03 Uhr

Am Anfang war das Wort

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ehren-, neben- und hauptamtliche Mitarbeiter der Kirchengemeinden erlebten ein spaßiges Jahresfest

von
erstellt am 11.Sep.2013 | 00:36 Uhr

Mit rund 80 Personen feierten die ehren-, neben- und hauptamtlichen Mitarbeiter der Kirchengemeinden Ladelund und Karlum im Ladelunder Pastorat gemeinsam ihr Jahresfest. Es stand unter dem Thema „Am Anfang war das Wort“. Dieses wurde aber äußerst frei interpretiert.

Als Pastor beider Gemeinden begrüßte Hans-Joachim Stuck jeden Gast einzeln, wobei er ihm jeweils eine Wortkarte mit dem Auftrag aushändigte, sich einen Tischpartner zu suchen, dessen Karten-Aufschrift sich mit dem Wort auf der eigenen Karte zu einem sinnvollen Begriff vereinigen lasse. Dies führte zu höchst originellen Wortschöpfungen, die für viel Gelächter und somit schon am Anfang der Feier für gute Stimmung sorgten. Dank sagte der Pastor dem Festausschuss, bestehend aus Doris Andresen, Anke Möller und Antje Glashagen-Stuck, für die arbeitsaufwändige Vorbereitung der Feier.

Eine Videoschleife mit Lichtbildern erinnerte an den Verlauf und die künstlerischen Ergebnisse früherer Sommerfeste, bei denen es gegolten hatte, gemeinsam ein Bild zu gestalten, einen bunten Teppich zu weben oder ähnliche Kunstwerke zu schaffen. Diesmal wurde der Auftrag erteilt: „Bestempelt ein mehrere Meter langes weißes Tuch, auf dem mehrere Wörter abgebildet sind, mit bunter Farbe so, dass ein farbenprächtiges Banner ersteht.“

Auf das Wort „Anfang“ bezugnehmend trug Pastor Stuck vor, wer neu in den kirchlichen Dienst eingetreten war: Dörte Christiansen als Sekretärin in der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte, Dr. Dora Fehr als Mitglied des Kirchengemeinderates Ladelund, Silke und Manfred Hansen (Königsacker) als Angehörige des Friedhof-Ausschusses und Henning Möller als Leiter der Pfadfindergruppe.

Die Gäste hatten in eigener Regie Speisen für ein leckeres Buffet mitgebracht. Die Reihenfolge derjenigen, die sich daran bedienen durften, wurde ausgespielt: Jeder Gast durfte alle seine Vor- und Spitznamen auf einer Karte notieren lassen. Die Tischgemeinschaft, welche die meisten Namen vorweisen konnte, durfte beginnen.

Aus Tüten voller gebackener Buchstaben waren anschließend innerhalb einer vorgegebenen Zeit so viele Wörter wie möglich zu bilden. Das Siegerteam brachte es auf 36 verschiedene Kreationen und wurde mit einem Beutel voller Buchstabensuppe belohnt.

Ralph Lebro stimmte auf seiner Mundharmonika ein fröhliches Lied an, das er sodann solistisch vortrug. Dieter Enewaldsen steuerte ein paar humorvolle Döntjes zum Programm bei. Für schallendes Gelächter sorgten Gudrun Jessen-Hansen und Gerhard Hoffmann mit ihrem Sketch aus dem Leben eines Ehepaares: „Das Ei ist hart!“ Die vom Ehemann vorgetragene Beanstandung sorgte für einen temperamentvollen Zoff nach Art der Texte von Loriot. Wegen allzu fortgeschrittenen Zeit kam eine vorbereitete Lichtbilderschau mit Motiven aus dem regen Gemeindeleben nicht mehr zum Einsatz. „Wir holen die Präsentation bei passender Gelegenheit nach,“ versprach Pastor Stuck.

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