zur Navigation springen

Alzheimer: Hilfe auch für Betroffene in Niebüll

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Den Weg gemeinsam gehen, so lautete das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages, an dem sich auch die Tagespflege Niebüll der Pflegediakonie Nordfriesland beteiligte. Ruth Schiller, die Leiterin der örtlichen Tagespflege sowie Vorstands- und Gründungsmitglied der Alzheimergesellschaft Nordfriesland, bot Angehörigen von Demenz Betroffenen Rat und Unterstützung an.

„Wer zu mir kam und das Gespräch suchte, war in der Tat betroffen“, sagte Ruth Schiller. Doch wie man mit dementen Menschen umgeht, das interessiert auch Polizei, Feuerwehr, Kaufleute, Taxi- und Busfahrer. Die Besucher, die den Weg zur Tagespflege fanden, waren Angehörige, die eine Fülle von Fragen hatten und sich auch darüber informieren wollten, wo man Hilfe bekommt und was es an Entlastungsmöglichkeiten gibt.

Auch seien sie daran interessiert gewesen, wie sich Störungen im geistigen Bereich äußern. Das können Wortfindungsprobleme sein, eine eingeschränkte Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, die Unterbrechung von Handlungsabläufen und das schwindende Kurzzeitgedächtnis. Für die Betroffenen gibt es Verhaltensvorschläge und Tipps für die Zuwendung zu den dementen Angehörigen. Dazu gehört unter anderem, dass man ihnen zuhören und keinesfalls widersprechen sollte.

Menschen, die an der Demenz erkranken und deren Familien stehen am Beginn eines langen und oftmals schwierigen Weges. Sie müssen und sollen diesen nicht allein gehen, sagt Ruthild Schiller. Es gebe Hilfen, Beratung, Informationen und Unterstützung. Der Hausarzt, der Facharzt und der Neurologe wissen mehr.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 01.Okt.2013 | 00:33 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen