zur Navigation springen

Aventoft : Alte Turnhalle wird saniert und renoviert

vom

Beschlüsse und Informationen über Vorhaben in der Gemeindevertretung.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 08:01 Uhr

Aventoft | Die Finanzsituation der Gemeinde gibt es zurzeit her. Die 1928 erbaute Turnhalle kann renoviert und saniert werden. Dazu entschlossen sich die Gemeindevertreter in ihrer 22. und letzten Sitzung in dieser Legislaturperiode im Alten Deutschen Grenzkrug.

Neben Putz-, Elektro- und Malerarbeiten soll vor allen Dingen ein neuer Bodenbelag verlegt werden. Da die Halle regelmäßig neben dem Sportbetrieb auch für Vereinsveranstaltungen genutzt wird, wird auch eine Frisch- und Abwasserversorgung eingeplant. Die Gemeinde rechnet mit Kosten von rund 20 000 Euro.

Zur Sprache kamen in der Sitzung weitere Vorhaben. Eine Mietwohnung im angrenzenden ehemaligen Schulgebäude muss wieder renoviert werden.

Mittelfristig wird ein grundsätzlicher Plan für die Sanierung des Aventofter Freibades erforderlich. Vor der diesjährigen Inbetriebnahme müssen noch ein kleiner Riss in der Folie des Hauptbeckens geklebt und der Frostschaden in der Chlor-Anlage repariert werden.

Die Bus-Wartehäuschen in der Gemeinde will die Gemeinde mit Leuchten ausstatten, wenn möglich solarbetrieben. Hierfür liegen auch schon Kostenberechnungen vor, die jedoch wegen der Höhe nachkalkuliert werden müssen.

Die kürzlich durchgeführte Wegeschau hat ergeben, dass die vorhandenen Rücklagen nicht für die Reparaturen ausreichen und somit zusätzliches Geld aus dem laufenden Haushalt erforderlich wird.

Für die in Westerunterland gerodeten morschen Kastanienbäume sind inzwischen anderweitig Ersatzanpflanzungen vorgenommen worden, berichtete der Vorsitzende des Bau- und Wegeausschusses Gert Krause. Ein zweiter Gemeindearbeiter ist als geringfügig Beschäftigter fest übernommen worden.

Einstimmig erfolgte die Änderung der Hauptsatzung, wonach nun die Prüfung der Jahresrechnung vom Haupt- und Finanzausschuss erfolgt.

Einhellig gebilligt wurde auch der neue Entwurf- und Aufstellungsbeschluss des gemeinsamen Flächennutzungsplanes der Gemeinden des ehemaligen Amtes Wiedingharde. Planerin Karen Hansen erläuterte dazu die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Von der insgesamt 1447 Hektar großen Gemeinde Aventoft sind dabei rund 420 Hektar mit besonderer Bedeutung für Natur und Landschaft ausgewiesen.

Zuschüsse von jeweils 1000 Euro erhalten die Hobby-Fußballer von Inter Aventoft für zwei neue Tore, da der Sportplatz auch ständig von Kindern und Jugendlichen des Dorfes genutzt wird, sowie der Wiedingharder Naturschutzverein für die Jahre 2013 und 2014.

Für die Vorschlagsliste zur Schöffenwahl für die Geschäftsjahre 2014 bis 2018 benannte die Gemeindevertretung Aventoft Anne Petersen.

Zum Schluss der Sitzung appellierte Bürgermeisterin Christine Harksen an alle Wahlberechtigten, vom Stimmrecht bei der anstehenden Kommunalwahl Gebrauch zu machen. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion fügte sie hinzu: "Um Himmels Willen, Leute, wehrt euch gegen Fracking."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen