„Alphabet“: Film über die Bildungsindustrie

shz.de von
20. Januar 2014, 16:38 Uhr

Mit der These „98 Prozent aller Kinder kommen hochbegabt zur Welt. Nach der Schule sind es nur noch zwei Prozent“ provoziert der österreichische Regisseur Erwin Wagenhofer in seinem Dokumentarfilm „Alphabet“ (2013) die weltweite Bildungsindustrie. Der Film wird heute ab 20 Uhr in Ecks Kino in Niebüll gezeigt. Auf einer abstrakten Ebene kommen die Bildungsexperten- und Kritiker zu Wort. Wagenhofer bietet keine Lösungen. Aber er regt Eltern an, sich sehr genau zu überlegen, welcher Bildungseinrichtung sie ihre Kinder anvertrauen möchten. Er regt Lehrer an darüber nachzudenken, welche Veränderungsmöglichkeiten es in den Institutionen, in denen sie arbeiten, gibt. Außerdem könnte der Film Schüler anregen, ihre Möglichkeiten der Einflussnahme zu überdenken.





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