JHV TSV Süderlügum : Aktiver Verein mit Rückgrat

TSV-Vorsitzende Marion Kuhn (Mitte) mit den Sportlern des Jahres: Neben ihr Katharina Steensen und Marvin Petersen, vorne die Tanzgruppe „Rebeat“ mit den Trainerinnen Frederike Henning und Sofia Krebs. Es fehlt Tanja Christiansen.
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TSV-Vorsitzende Marion Kuhn (Mitte) mit den Sportlern des Jahres: Neben ihr Katharina Steensen und Marvin Petersen, vorne die Tanzgruppe „Rebeat“ mit den Trainerinnen Frederike Henning und Sofia Krebs. Es fehlt Tanja Christiansen.

TSV Süderlügum mit 1100 Mitgliedern wichtiger Anlaufpunkt im Zentralort. Position des Hauptsportwarts wieder besetzt.

shz.de von
06. April 2018, 03:13 Uhr

Süderlügum | Der TSV Süderlügum und Umgebung ist mit seinen knapp 1100 Mitgliedern nach wie vor der größte gemeinnützige Verein im ländlichen Zentralort. Das verkündete stolz die Vorsitzende Marion Kuhn während der Jahreshauptversammlung in der Sportlerklause. „Sport ist Solidarität und lebt vom Miteinander, sowohl für den Einzelsportler, die Mannschaften wie auch für die Ehrenamtlichen“, sagte sie. Mit seinen 16 Sparten bietet der Verein sportliche Vielfalt für Jung und Alt im Breiten- und Gesundheitssport.

Zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben tragen die ehrenamtlichen Sparten- und Übungsleiter, Trainer sowie Schieds- und Kampfrichter bei. „Ohne ihr Engagement könnte man den umfangreichen Betrieb nicht aufrechterhalten, die Ehrenamtlichen sind das Rückgrat eines jeden Vereins“, dankte Marion Kuhn.

Die Integration von Flüchtlingen in den TSV sei gut gelungen, insbesondere bei den Kindern mit Turnen, Tanzen und natürlich Fußball. Die Jugendfußballabteilung hatte 2017 ein Wochenendcamp mit 52 Teilnehmern veranstaltet.

Marion Kuhn dankte den Gemeinden, die den Sportverein weiterhin fördern, den Hausmeistern, den Handball- und Fußball-Förderkreisen sowie den zahlreichen Sponsoren. Die umfangreiche Arbeit ging auch aus den Berichten der Spartenleiter hervor. Hierbei sticht der Fußball mit rund 200 Aktiven in zehn Mannschaften im Punktspielbetrieb hervor. Obwohl beim Handball der Trend etwas rückläufig ist, beteiligen sich auch hier sechs Teams an den Punktrunden. Darüber hinaus ist von Badminton über Faustball, Gymnastik, Sportschießen, Tennis, Tanzen, Tischtennis, Turnen, Volleyball bis Zumba für jeden etwas dabei.

„Ich bin immer froh, wenn ich schwarze Zahlen schreiben kann“, sagte Kassenwart Hinrich Winter, der ein Umsatzvolumen von über 79 000 Euro zu bewältigen hatte und von gut 3000 Übungsleiterstunden berichtete. Er bat darum, ihn bei einem Vereinsaustritt im Voraus zu benachrichtigen und nicht nur die Lastschrift zurückgehen zu lassen.

Sportlerin des Jahres wurde die sehr aktive Handball-Übungsleiterin Tanja Christiansen. Den Pokal als Jugendsportlerin des Jahres erhielt Katharina Steensen (17), die beim Tennis Vize-Kreismeisterin geworden war. Jugendsportler des Jahres ist Nachwuchs-Fußball-Trainer Marvin Petersen (16) – ein Vorbild für alle Nachwuchskicker, so Marion Kuhn. Die Tanzgruppe „Rebeat“ unter der Leitung von Frederike Henning und Sofia Krebs ist Mannschaft des Jahres. Neben dem wöchentlichen Übungsbetrieb mit über 60 Tänzerinnen in vier Gruppen hatte die Gruppe 2017 zwölf Auftritte.

Mit dem bisherigen Beisitzer Marc Erichsen konnte nach vielen Jahren der Posten des Hauptsportwarts wieder besetzt werden. Neue Beisitzerin wurde dafür Ose Barzel. Lobende Worte für den aktiven Sportverein fand Bürgermeister Christian Magnus Petersen. Auch nach dem Verkauf der Wimmersbüller Schule an den dänischen Schulverein könne die dortige Sporthalle weiterhin mitgenutzt werden. Es erfolge Ende des Jahres lediglich eine Unterbrechung wegen der Renovierung, so der Bürgermeister. Er sagte weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu.

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