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Initiative : Aktionswoche für die Nächstenliebe

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Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Insgesamt 37 junge Freikirchler aus Nordfriesland, Hamburg, Bad Malente, Lüneburg und Flensburg machen bei der „Love Niebüll“-Woche mit.

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erstellt am 13.Aug.2014 | 09:24 Uhr

Am Montag um 15 Uhr trafen sie pünktlich am Bachstelzenring 1 ein: 37 Jungen und Mädchen aus der Regionalgemeinde Arche Nordfriesland und Freunde aus freikirchlichen Partnergemeinden in Hamburg, Bad Malente, Lüneburg und Flensburg. Unter dem Motto „Love Niebüll“ haben sie sich zu einer Aktionswoche zusammengetan.

Bis Sonntag wollen die jungen Freikirchler im Rahmen einer „Initiative der Nächstenliebe“ die Stadt kennen und (vielleicht auch?) lieben lernen und Niebüller einladen, an der einen oder anderen Aktion teilzuhaben. Aus Perspektive der Jugendlichen gilt es, der christlichen Kardinaltugend Liebe Sinn zu geben und dabei nicht nur an sich selbst zu denken, sondern vor allem an das Gemeinwohl. So seien, wie es heißt, auch die Aktionen zu verstehen, mit denen die jungen Leute der gastgebenden Stadt etwas Gutes tun möchten.

Im Ablauf der „Love-Niebüll-Woche“ sind zusammen mit dem städtischen Bauhof ein Müllsammeln und ein Einsatz in der Seniorenwohnanlage Gath im Bachstelzenring vorgesehen sowie heute im Rahmen des Heimspielsommers ein Kinderfest mit 15 Spielstationen auf dem Rathausplatz geplant. Morgen wird in Halle I am Schulzentrum Loopy-Ball gespielt. Am Freitag sind im Haus der Jugend ein HipHop-Workshop, Sportwettkämpfe und eine Stadt-Rallye geplant. Am Sonnabend geht es nach Röm. Sonntag endet die Aktionswoche mit einem Abschlussgottesdienst an der Wehle. Im Fall ungünstigen Wetters gibt es stets einen „Plan B“.

Pastor Thorsten Mohr leitet die Aktion „Love Niebüll“. Er hieß die Teilnehmer am Montag in der Arche an einer Begrüßungs-Kaffeetafel willkommen. Mit den Worten „Willkommen hier oben im Norden Deutschlands“ begrüßte sie Bürgervorsteher Uwe Christiansen im Namen des Luftkurortes, in dem es mehr als nur drei Bauernhöfe gibt. Er finde die Idee dieser Aktionswoche „ganz ausgezeichnet“, sagt er.

Am Beginn der Niebüller Tage steht täglich eine vertiefende stille Stunde mit Gottesdienst, kurzer Predigt und Gebet. Die Abende werden inhaltlich verschieden gestaltet. Am Donnerstag (19.30 Uhr, Arche) schildert ein Junge sein Schicksal, am Freitag (19 Uhr, Wehle) geht es um die rücksichtslose Welt. Ein Programm-Flyer verrät weitere Programmpunkte. Die angereisten Jugendlichen sind in heimischen Gastfamilien untergebracht. Hilfreiche Unterstützung findet Pastor Thorsten Mohr bei seinen Pastorenkollegen Daniel Schnepel (Hamburg) und Walter Josi (Lüneburg) sowie aus dem Kreis der etwa 60 Mitglieder der Arche NF.

 



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