Akademie ganz musikalisch

Orchesterleiter Andreas Klaue während einer Probe im Festsaal der Nordsee Akademie
Orchesterleiter Andreas Klaue während einer Probe im Festsaal der Nordsee Akademie

In der Nordsee Akademie proben 32 Hobbymusiker / Am kommende Montag gibt es ein Abschlusskonzert

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31. Juli 2015, 10:34 Uhr

Zur Zeit finden in der Lecker Nordsee Akademie die 43. „Lecker Musiktage“ statt, die aus den einstigen „Streichorchester- und Chorwochen für Senioren“ hervorgegangen sind. Zu dem einwöchigen Lehrgang sind 32 Hobby-Instrumentalisten im Alter zwischen 40 und 88 Jahren aus ganz Deutschland angereist, um einige Sätze aus Werken dreier berühmter, klassischer Komponisten einzustudieren und am Montag, 3. August, im Festsaal der Akademie im Rahmen eines öffentlichen, als „Gesprächskonzert“ konzipierten Abschlussmusizierens den Musikfreunden in Leck und Umgebung darzubieten. Auch wollen die Streicher, Holz- und Blechbläser am Sonntag, 2. August, um 15.30 Uhr den Bewohnern des „Friesischen Wohnparks“ in Niebüll einen Besuch abstatten und dabei ein Ständchen überbringen. Gäste sind dabei willkommen.

Parallel zu den Vorbereitungen für das Abschlusskonzert proben die Seniorinnen und Senioren in unterschiedlichsten, selbst gewählten Besetzungen die Interpretation kammermusikalischer Werke für die Aufführung bei einem internen, nicht öffentlichen Vorspielen in den Räumen der Nordsee Akademie. Doris Nielsen aus Munkbrarup sorgt durch das Angebot von bewegungsintensiver Seniorengymnastik für einen Ausgleich zu den geistig-seelischen Anstrengungen des Musizierens. Die Moderation des Abschlusskonzertes wird durch den Orchesterleiter, Andreas Klaue, erfolgen. Er wird Wissenswertes über die drei musikalischen Hauptbeiträge vortragen. Diese werden sein: ein Satz aus der Sinfonie Nr. 2 von Charles Gounod, in welchem – neben den Streichinsturmenten – auch vier Waldhörner und je zwei Traversflöten und Fagotte musikalisch zu Worte kommen. Bei der „Romanze in F-Dur“ von Ludwig van Beethoven übernimmt die Violonistin Annette Oehmen, die professionelle Betreuerin der Streicher, den Part der Solistin. Gespannt sein darf man auch auf einen Satz aus einer „Grand Partita“ für Bläser vom Wolfgang Amadeus Mozart, bei der insgesamt zwölf Holz- und Blechbläser zum Einsatz kommen. Der Eintritt ist frei.  


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