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Ärzte „erlaufen“ 5000 Euro für das Wilhelminenhospiz

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 07.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Beim diesjährigen Deutschen Schmerzkongress in Hamburg hatte ein Teilnehmer eine ganz besondere Charity-Aktion organisiert: Am Ausstellungsstand der Grünenthal GmbH konnten Besucher auf zwei Laufbändern Spenden für das nordfriesische Wilhelminen-Hospiz „erlaufen“ – pro zurückgelegtem Kilometer wurden zehn Euro gespendet.

Da die Laufbänder selten stillstanden und es sich viele der teilnehmenden Ärzte nicht nehmen ließen, sich persönlich an der Aktion zu beteiligen, kam am Ende die stolze Summe von 5000 Euro zusammen.

Im stationären Wilhelminen-Hospiz werden Menschen mit einer fortgeschrittenen, unheilbaren Krankheit betreut, deren Pflege und Begleitung zu Hause nicht möglich ist. Die Kranken und ihre Angehörigen finden dort Ruhe und Geborgenheit sowie Sicherheit durch professionelle Pflege, kompetente medizinische Betreuung und einfühlsame Begleitung. Die Bedürfnisse und die Gewohnheiten der einzelnen Menschen bilden die Grundlage des Tagesablaufs.

„Kein Schwerkranker und kein Sterbender soll mit seinem Schmerz und mit seinem Leid allein bleiben müssen“, erklärte Christel Tychsen, Initiatorin und Geschäftsführerin des Wilhelminenhospizes den Gedanken der Hospizbewegung anlässlich der Spendenaktion. Ein Gedanke, dem sich auch der Schmerzexperte Grünenthal verpflichtet fühlt und daher die Palliativbewegung seit vielen Jahren unterstützt.

„Wir freuen uns, dass sich so viele Ärzte an der Aktion beteiligt haben und wir letzt-endlich gemeinsam einen so hohen Betrag erlaufen konnten“, freute sich Palliativarzt und Master of Care Christoph Schmidt aus Niebüll, der extra mit nach Hamburg gereist war, um die Spende entgegenzunehmen.

Die gespendeten 5000 Euro sollen nun vor allem der Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter und der ehrenamtlichen Helfer des Wilhelminenhospiz zu Gute kommen.

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