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Nordfriesland Tageblatt

22. August 2017 | 20:51 Uhr

Achtrups Brandschützer sind auf Zack

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Bei der ersten Stufe der Leistungsbewertung Roter Hahn hat die Freiwillige Feuerwehr Achtrup mit einem sehr guten Ergebnis abgeschnitten

Die Freiwillige Feuerwehr Achtrup hat sich mit Erfolg der Leistungsbewertung „Roter Hahn, Stufe 1“ gestellt. Dazu ließ Orts- und Gemeindewehrführer Markus Wagner die Aktiven sowie auch die Ehrenabteilung seiner Wehr vor ihrem Gerätehaus antreten. Neben ihnen stellten sich die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Achtrup auf. Alle gemeinsam boten sie einen imponierenden Anblick.

Als Vorsitzender der Bewertungskommission begrüßte Jan-Erik Jessen (Drelsdorf) die Angetretenen und die sie beobachtenden Gäste, unter diesen auch Bürgermeister Uwe Matthiesen, und stellte ihnen die weiteren Angehörigen der Kommission vor: Matthias Trapp (Garding), Heinz-Dieter Hecke (Tating) und Hermann-Peter Rudolph (Hattstedt).

Als erstes Kriterium bewerteten die offiziellen Begutachter die Dienstkleidung der insgesamt 25 Aktiven, unter diesen auch vier Feuerwehrfrauen. Sodann ließen sie sich die technische Ausrüstung der Feuerwehr Achtrup zeigen und sahen sich prüfend im Gerätehaus um, ob dort alles seine Ordnung habe. Bevor die Alarmierung der Wehr zu einem Lösch- und Rettungseinsatz erfolgte, zeigten die Angehörigen der Jugendfeuerwehr auf dem am Gerätehaus entlang führenden „Meiereiweg“ eine Schnelligkeitsübung. Unter der Leitung von Wenke Jensen bauten sie in rasantem Tempo – aber dennoch sehr sorgfältig – die Schlauchleitung für eine Schnellangriff auf und wurden dafür vom Publikum mit lebhaftem Beifall bedacht.

Kurz darauf wurde gemeldet, in der „Lecker Straße“ brenne eine Werkstatt aufgrund einer Verpuffung. Ein Mann werde vermisst. Er befinde sich noch in dem total verqualmten Gebäude. Unverzüglich rückte die Einsatzleitung aus, gefolgt von der Mannschaft im Löschfahrzeug, in dem sich auch die Atemschutzgeräteträger befanden. Wehrführer Wagner ordnete daraufhin den Einsatz je eines Trupps für die Menschenrettung und für die Kühlung leicht entzündbarer Betriebsstoffe an und richtete einen zusätzlichen Sicherheitstrupp ein. Der Einsatz der Atemschutzträger wurde in allen Einzelheiten schriftlich protokolliert. Wegen der miserablen Sichtbedingungen in der Werkstatt dauerte es relativ lange, bis die „Person“ aufgefunden, per Trage gerettet und auf einem improvisierten Sanitätsplatz sicher abgelegt wurde. Die Brandbekämpfung rundete die „ernste Übung“ problemlos ab.

Wieder zum Gerätehaus zurückgekehrt, wertete die Kommission unverzüglich ihre Beobachtungen aus. Dann trug Matthias Trapp eine ausführliche Manöverkritik vor, in der er mit Lob für die Leistungen und Ausrüstung der Feuerwehr Achtrup nicht sparte, aber auch mit einigen Anregungen und Optimierungsvorschlägen aufwartete. Sein „Urteil“ lautete: „Ihr seid Eure Aufgaben locker und kompetent angegangen und habt sie mit insgesamt sehr gutem Ergebnis erfüllt. Die Leistungsstufe „Roter Hahn 2 wird dringend angeraten.“

Die entsprechende Urkunde und den ersten Stern für das am Eingang des Gebäudes anzubringende Schild, das auf die bestandene Leistungsbewertung hinweist, händigte der Kommissionsvorsitzende dem Wehrführer aus. Zu den ersten der zahlreichen Gratulanten zählte Bürgermeister Matthiesen: „Was Ihr geleitet habt, war einfach Klasse! Die Gemeinde Achtrup ist stolz auf ihre Feuerwehr. Wir von der Gemeinde werden Euch auch künftig – im Rahmen unserer Möglichkeiten – nach Kräften unterstützen.“



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erstellt am 14.Sep.2014 | 17:52 Uhr

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