Jubilarin aus Niebüll : Viele kennen sie unter anderem Namen: Maria Schröder feierte 100. Geburtstag

Avatar_shz von 01. Dezember 2021, 11:25 Uhr

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100. Geburtstag: Maria Schröder mit Tochter Kirsten Franke.
100. Geburtstag: Maria Schröder mit Tochter Kirsten Franke.

Bis 2019 lebte die Seniorin in Niebüll. Dort kennt man sie besser unter dem Namen Maria Fuß. Inzwischen ist sie in ein Altenheim umgezogen.

Süderlügum | Maria Schröder, geborene Raffelhüschen, hat jetzt 100. Geburtstag gefeiert. Bekannt wurde sie in Niebüll einst als Maria Fuß, wegen der von ihr betriebenen Fußpflege. Zum runden Geburtstag gab es in der Süderlügumer Kirche ein Orgelkonzert, es war sehr feierlich. „Der Pastor hat wunderschön gesprochen", erzählt Tochter Kirsten Franke. Weiterlesen: Zum 99. Geburtstag: Kirsten Franke startet YouTube-Kanal für ihre Mutter Abends wurde Mariechen, wie man sie nennt, dick eingemummelt mit dem Rollstuhl zurückgefahren in die Residenz, zuvor wurden Weihnachtslieder gesungen. „Witzig und unvergessen", so die Jubilarin bestens gestimmt. Umzug 2019 Bis Sommer 2019 wohnte die hochbetagte Niebüllerin in ihrem geliebten Reetdachhäuschen auf dem Deich, ehe sie in die Residenz an der Düne in Süderlügum umzog. Zu gern sauste die stets elegant gekleidete Frau auf ihrem Elektro-Rollstuhl noch im hohen Alter durch die Stadt, besuchte alte Freundinnen, die auch über 90 Jahre alt waren. Die Damen tauschten sich aus, waren zumeist einer Meinung über die Zeitläufe. Insiderwissen Sie kennt die intimen Details der Stadt und deren Bewohner, die niemand mehr kennt. Ihre große Leidenschaft gilt der Heimat. Sie verfügt über eine große Sammlung von Zeitungsberichten „über alles, was mit Nordfriesland zu tun hat“. „Vieles ist von Dieter Wrege“, erzählt sie. Das Reporter-Urgestein des Nordfriesland Tageblatts arbeitete selbst bis in seine 90er Lebensjahre. Einst schnitt Maria Schröder nach Feierabend alles, was mit ihrer geliebten Heimat zu tun hatte, aus und sammelte es in Klarsichthüllen in Ordnern. Weiterlesen: Absage auf Absage: Diese geplanten Veranstaltungen in Südtondern finden nicht statt Als Zeitzeugin fuhr sie mit ihrem Elektro-Rollstuhl, den sie „Molly“ nennt, vom Deezbüller „Morgenstern“ bis zur Uhlebüller „Huk“ und stellte fest, dass es entlang der Deezbüller Haupt- und der Uhlebüller Straße nicht weniger als 19 Tante-Emma-Läden oder Lebensmittelgeschäfte gab. ...

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