Bahnstrecke Hamburg - Sylt : Nach Steinwürfen auf Zug bei Niebüll: Ermittler gehen von Tätergruppe aus

Die Bundespolizei ermittelt weiter und hofft nach wie vor auf Zeugenhinweise. Konkret geht es um den Bereich Südergotteskoogweg in Niebüll in der Nähe des Solarparks.

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12. Oktober 2021, 15:35 Uhr

Niebüll | Nach Steinwürfen auf einen Regionalzug bei Niebüll ermittelt weiterhin die Polizei. Dort geht man davon aus, dass nicht ein Täter allein in Frage kommt.

„Wir gehen von einer Tätergruppe aus, da insgesamt 13 Scheiben beschädigt wurden“, sagte Hanspeter Schwartz, Pressesprecher der Flensburger Bundespolizei, shz.de am Donnerstag.

Unbekannte hatten in der Nacht auf Montag, 11. Oktober, einen Regionalzug zwischen Klanxbüll und Niebüll mit Schottersteinen beworfen. Die 13 beschädigten Seitenscheiben verteilen sich über fünf Waggons.

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Die Steine hatten die Scheiben nichtschlagen, so dass keine Fahrgäste verletzt worden waren. Die Schadenshöhe beträgt mehr als 10.000 Euro. Eine Fahndung durch eine Streife der Bundespolizei in der Umgebung war erfolglos.

Eines der beschädigten Zugfenster.
Bundespolizei
Eines der beschädigten Zugfenster.

Die Bundespolizei wies auf die Gefährlichkeit solcher Steinwürfe hin. Es handele sich hierbei nicht um einen Dumme-Jungen-Streich. Vielmehr könnten Reisende im Zug erheblich verletzt werden.

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Die Ermittler bitten weiterhin Zeugen, die in der Zeit zwischen Sonntag, 10. Oktober, 23 Uhr, und Montag, 1 Uhr, verdächtige Personen an den Bahngleisen gesehen haben, sich bei der Flensburger Bundespolizei unter Tel. 0461/ 3132-0 zu melden. Konkret geht es um den Bereich Südergotteskoogweg Niebüll in der Nähe des Solarparks.

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