89 Kinder erleben aufregende Ferien

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23. Juli 2015, 12:50 Uhr

Spielen, toben, Malen, Ausflüge (zur Kinderfreizeit Joldelund und in die Eisdiele) machen, gemeinsam Essen und Spaß haben: All das macht die Arbeiterwohlfahrt Stadtranderholung möglich. In diesem Jahr zum 55. Mal. 89 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren verleben derzeit täglich auf der Bürgerwiese spannende und auch fröhliche Ferientage. Unterstützt werden sie vom TSV Rotweiss Niebüll, seit nunmehr 15 Jahren, und darüber freut sich auch TSV-Vorsitzender Hans Thiesen. Betreut werden die Kinder vom Awo-Team um Vorsitzende Susanne Eisenstein, deren Ehemann Wolfgang (Schriftführer und Kassenwart), der Vize-Vorsitzenden Waltraut Martens sowie den Beisitzern Dörte Lorenzen und Ulla Meier. Zehn junge Erwachsene – Abiturienten und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik – kümmern sich unter der Anleitung von Daniel Swiatek ebenfalls um die Teilnehmer, die übrigens längst nicht nur aus Niebüll kommen. „Vierzehn Tage dauert die Erholung. Sonnabends und Sonntags haben wir frei – nachts auch“, sagt Susanne Eisenstein lachend. Früh aufstehen ist für die Betreuer angesagt, denn die ersten Kinder werden schon morgens um 7 Uhr gebracht, wenn ihre Eltern zur Arbeit gehen. Morgens um 9 Uhr wird gefrühstückt, um 12 Uhr gibt es eine kindgerechte, warme Mahlzeit, nachmittags um 15 Uhr einen Imbiss. Die Niebüller Backstube sponsert täglich 110 Brötchen. „Wir haben hier einige Regeln“, sagt Susanne Eisenstein. „Handys, Gameboys und ähnliches sind verboten, Geld hat hier auch niemand mit.“ Das war zunächst nicht einfach. Hans Thiesen: „Einige hatte richtig Entzugserscheinungen.“ In den Preisen für die 14 Tage (40 Euro für das erste Kind, 30 Euro für das zweite, 20 Euro für jedes weitere Kind) ist einfach alles enthalten. Eisenstein: „Und: Wir haben hier Tischsitten. Wir essen mit Besteck, auf den Tellern, ohne Fernseher und vor allen Dingen gemeinsam.“ In der kommenden Woche ist die ASB-Rettungshundestaffel mit spannenden Vorführungen zu Besuch. Ein Abschlussfest gibt es dieses Mal übrigens nicht, denn am 1. August ist Goallegen-Cup. Bürgermeister Wilfried Bockholt würdigte bei einem Besuch die Leistung. „Es ist ein tolles Angebot. Niemand muss zu Hause bleiben. Und sie machen das alle ehrenamtlich, geben ihren Urlaub dafür.“

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